Was kommt... Juni 2021

Große Sehnsucht
Für ihn geht ein lebenslanger Traum in Erfüllung. Schon immer, hat der Aktionskünstler Hermann Nitsch neulich gesagt, habe  ihn das Schaffen von Richard Wagner erheblich fasziniert, in seiner Verbindung aus Kult, Religion und Gesamtkunstwerk. Bei den Bayreuther Festspielen inszeniert  der 82-Jährige nun den zweiten Teil der «Ring»-Tetralogie, die «Walküre». Ein Gespräch

Große Klarheit
Sein Steckenpferd ist die Alte Musik, hier hat sich Gianluca Capuano die ersten Meriten erworben.

Doch der studierte Dirigent, Komponist und Philosoph fühlt sich  auch in der Klassik zu Hause. Bei den Salzburger Festspielen dirigiert er Händels «Trionfo» und Mozarts «Clemenza». Wir hören genau hin 

Große Mission
Man mag es kaum glauben. Aber tatsächlich ist Oksana Lyniv die erste Frau, die bei den Festspielen in Bayreuth in den Graben steigt, um ein Werk des Meisters zu leiten – den «Fliegenden Holländer». Für die ukrainische Dirigentin stellt ihr Hügel-Debüt eine echte Herausforderung dar.  Ein Interview

Großes Talent
Musik ist für sie mehr als nur eine Abfolge von Tönen. Musik ist Abbild ästhetischer, sozialer und politischer Aktualität. In den Werken von Sara Glojnarić bildet sich ...

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Opernwelt Juni 2021
Rubrik: Service, Seite 72
von Red.

Weitere Beiträge
Personalien, Meldungen Juni 2021

JUBILARE

Edo de Waart studierte Oboe, Klavier und Dirigieren am Sweelinck-Konservatorium seiner Heimatstadt Amsterdam. Er schloss sein Studium 1962 ab und wurde im folgenden Jahr Oboist im hier beheimateten Koninklijk Concertgebouworkest. 1964, erst 23 Jahre alt, gewann er den Dimitri-Mitropoulos-Dirigierwettbe­werb in New York. Damit verbunden war eine einjährige...

Auf zu neuen Ufern

Die Theater sind im Umbruch. Der lähmende Stillstand durch die Corona-Krise hat nicht nur enthüllt, wie elend weit hinten im Ranking der Systemrelevanz die Kultur tatsächlich platziert ist. Die Pandemie hat den Blick der marginalisierten Institutionen auch – mit durchaus masochistischen Anteilen – nach innen gelenkt. Lange schon rumorende Fragen nach den...

Feiner Duft

Nach einem typisch kirgisischen Mädchennamen gefragt, würde man nicht unbedingt an Katharina denken. Sondern eher Aisuluu oder Aksana vermuten – oder Machabat, was im Deutschen «Liebe» heißt. Doch Katharina Konradi, in Kirgisistans Hauptstadt Bischkek geboren und zunächst mit Russisch als Muttersprache aufgewachsen, hat (wolga-) deutsche Wurzeln; mit 15 ging sie...