Was kommt... Juli 2021
Forschersinn
Seine Liebe gilt der Alten Musik, ihrer (womöglich) wahren Gestalt. Seit dem Tag im Jahr 1974, als Jordi Savall mit Freunden das Ensemble Hespèrion XX gründete (das inzwischen Hespèrion XXI heißt), sucht der katalanische Musikwissenschafter und Gambist nach den Urklängen, nach dem Historisch-Authentischen. Am 1. August feiert er seinen 80. Geburtstag. Ein Porträt
Führungsqualität
Ihre ersten Meriten hat sie sich in England verdient, an der English National Opera und am Royal Opera House Covent Garden.
Später leitete Karen Stone die Geschicke der Opernhäuser in Graz und Dallas, bevor sie 2009 als Generalintendantin ans Theater Magdeburg berufen wurde. Ein Gespräch
Findergeist
Ihn interessiert vor allem das Vorhandene, das Vor-Geschriebene, das Vor-Verfasste. Und so stehen die Kompositionen von Gerd Kühr zwischen Tradition und Avantgarde, zwischen Un-Erhörtem und Altbewährtem. An der Oper Leipzig kommt nun sein jüngstes Werk «Paradiese» heraus. Wir hören hin
Fabulierlust
Er gehört eher zu den Stillen der Zunft. Dabei gebietet Roland Geyer, seit 2006 Intendant des Theaters an der Wien, über ein beträchtliches Portfolio an Begabungen. Der studierte Kulturmanager, ...
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Opernwelt Juli 2021
Rubrik: Service, Seite 64
von Red.
Seit nunmehr zehn Jahren hält Cecilia Bartoli das Heft, besser: die Noten, der Salzburger Pfingstfestspiele in der Hand. Mit der Zeit hat sich eine richtige Familie herausgebildet, gerne langjährige Freunde der Prinzipalin, die unter einem jeweiligen Jahresmotto vier Tage lang ein klug erdachtes, einnehmend durchgestaltetes, mit allen schöpferischen Sinnen belebtes...
Üblicherweise sorgt der ausgeweidete, mit Augen- und Nasenhöhlen sowie spitzen Zahnreihen versehene, von Kerzen illuminierte Kürbiskopf für Grusel. Zumal zu Halloween. Dass das massive Gemüse dem Schrecken aber umgekehrt auch Einhalt zu gebieten vermag, lehrt uns das Album «Heinrich Albert’s Pumpkin Hut» von Dorothee Mields und dem Hathor Consort unter Romina...
Das Bonmot, dass Tradition nicht die Verehrung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers sei, stammt keineswegs, wie oft behauptet, von Gustav Mahler, sondern aus der Wortschatzkammer des französischen Sozialdemokraten Jean Jaurès. Doch natürlich passt die Metapher auch gut nach Wien, wo noch vor nicht allzu ferner Zeit Besucher eine hochrangig besetzte...
