Was kommt...
La Scala
Am 7. Dezember, dem Namenstag des Stadtpatrons Sant’Ambrogio, eröffnet die Mailänder Scala traditionsgemäß ihre neue Saison. Diesmal wird mit der französischen Nationalheiligen gefeiert –«Giovanna d’Arco», im Klanggewand Verdis. Riccardo Chailly, der neue Musikdirektor, dirigiert.
Franz welser-Möst
Er musste manchen Rückschlag einstecken, kann aber auch austeilen. Das Cleveland Orchestra hat er zu ungeahnter Blüte geführt. Bei der Wiener Staatsoper hat er hingeschmissen.
Was treibt Franz Welser-Möst an und um? Wir haben dem österreichischen Dirigenten über die Schulter geschaut.
Gioachino Rossini
Diese Werke stehen nicht alle Tage auf dem Spielplan: In Zürich inszeniert Christoph Marthaler (Foto) die skurril-verrückte «Viaggio a Reims», in Mannheim kümmert sich Cordula Däuper um «Tancredi», das ritterliche Durchbruchsstück des 20-Jährigen. Zwei Ansichten.
Carl Maria von Weber
Warum bloß tut sich alle Welt so schwer mit «Euryanthe»? Ab und zu traut sich mal jemand an Webers «große romantische Oper», zuletzt war sie in Frankfurt zu sehen. Aber so richtig glücklich ist man auch dort nicht geworden. Verschraubt und verloren? Zeit für eine Ehrenrettung.
Opernwelt 2/2016 erscheint am ...
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Opernwelt Januar 2016
Rubrik: Service, Seite 80
von
Bestimmt haben Sie sich auch schon mal im Fernsehen das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker angesehen (oder wenigstens kurz zugeschaltet). Ziemlich süß und schwer verdaulich, diese Walzer-Programme, besonders nach einer durchfeierten Nacht. Hat natürlich was, so eine Tradition. Obwohl, inzwischen ist das wohl vor allem ein Exportartikel. Wer da im Takt der...
Riesige Geschenkschachteln in Rosarot und Himmelblau stehen überall herum. Sie bilden das szenische Fundament der Chemnitzer Neuproduktion von Alexander von Zemlinskys Einakter «Der Zwerg». In diese nicht nur räumlich, sondern auch ideell begrenzte, scheinbar makellose Welt passt einer wie er einfach nicht hinein: Kleinwüchsig und missgestaltet ist dieser Zwerg,...
Der Mensch neigt bekanntlich dazu, das Glas als halbleer zu betrachten. Er sehnt sich nach dem, was er nicht hat, nicht haben kann und vielleicht auch niemals haben wird. Opernfreunden geht es da nicht anders. Sie trauern um die vielen verlorenen Werke aus der frühen Zeit des Musiktheaters, ganz besonders um die aus der Feder Claudio Monteverdis. Dabei weiß gerade...
