Was kommt...

Spiegelspiele
Das Theater Chemnitz zeigt Alexander Zemlinskys tragisches Märchen «Der Zwerg»: Frank Beermann dirigiert, Walter Sutcliffe inszeniert den Einakter, der auf einer Geschichte von Oscar Wilde fußt («Der Geburtstag der Infantin»).

Wild und leise
Als Mezzo spielt man nicht das brave Mädchen. Mit Hexen, Verfluchten und Sirenen hat man’s da zu tun. Ob Ortrud oder Kundry, Amneris oder Klytämnestra: Michaela Schuster kennt sich aus mit wilden Weibern in der Oper.

Sie kann aber auch mit den kleinen, feinen Mitteln der Liedkunst Geschichten erzählen.

Auf hoher See
Wenn da mal niemand ins Schwimmen gerät: Auch in diesem Jahr steigt der von Michael Schade initiierte «Stella Maris» Gesangswettbewerb an Bord des Luxusliners MS Europa. Wir hören diesmal mit.

Liebesgrüße aus Moskau
Nach acht Jahren Restaurierung ist die Moskauer Helikon Oper wieder in ihr Stammhaus eingezogen. Die erste Neuproduktion: Rimsky-Korsakows «Sadko». Im Bolschoi schauen wir bei der «Zarenbraut», am Stanislawski und Nemirowitsch-Dantschenko Musiktheater beim «Zaren Saltan» vorbei.

Opernwelt 1/2016 erscheint am 22.12.2015

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Opernwelt Dezember 2015
Rubrik: Service, Seite 88
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Zauberflöte, Blauer Reiter, Feuervogel

So scharf, so farbensatt, so leuchtend hat man den Plafond der Garnier Oper noch nie gesehen. Das Debussy-Feld mit dem schwarzen Haar Mélisandes und dem goldgekrönten Kopf König Arkels. Den fetten, grünweiß gefiederten Feuervogel, der grinsend über dem Märchenprinzenpaar aus Strawinskys Ballett schwebt, das hier 1910 uraufgeführt wurde. Den blauen Reiter, der mit...

Hanseatischer Akzent: «La belle Hélène» aus Hamburg

Die Offenbach-Produktion, mit der Simone Young im Herbst 2014 ihre letzte Hamburger Spielzeit eröffnete, war ein großer Publikumserfolg (siehe OW 12/2014). Die Veröffentlichung auf DVD ist eine willkommene Alternative bzw. Ergänzung zu der Pariser Produktion (2000) unter Marc Minkowski und Laurent Pelly (Arthaus). Das französische Duo Renaud Doucet (Regie und...

Drahtig, federnd

André Campras «Tancrède», 1702 an der Pariser Oper uraufgeführt und für einige Jahrzehnte ein Erfolgsstück, stellt aus heutiger Sicht ein Bindeglied zwischen den Opern Lullys und Rameaus dar. Der rezitativische Deklamationsstil der noch jungen französischen Oper verbindet sich hier mit dem Melodienreichtum der Italiener. Das Libretto greift eine Episode aus Tassos...