Was kommt...

Opernwelt - Logo

Der Sensible
Nach seinem ersten «Tannhäuser» in Riga, mit fünf, weinte er drei Tage lang. Mit 24 wurde er Chefdirigent der Lettischen Nationaloper, mit 29 des Birmingham Symphony Orchestra. Jetzt, mit 35, ist er Chef der Boston Symphony. Wie macht Andris Nelsons das?

Der Widerspenstige
Der Wert seiner Werke ist durchaus anerkannt. Und tatkräftige Bemühungen, Giacomo Meyerbeer wieder beliebt zu machen, gab es in den letzten Jahren viele. Aber richtig gefruchtet haben sie nicht.

Warum eigentlich?

Der Stachlige
Es ist ein bisschen still geworden um Peter Konwitschny. Dabei hat er mit Verdis «Attila» in Wien letzten Sommer gezeigt, dass er durchaus noch was zu sagen hat. Gerade ist in Graz seine Deutung von Janáceks «Jenufa» herausgekommen.

Der Verkannte
Zwei deutsche Theater haben sich des tschechischen Komponisten Bohuslav Martinu angenommen: Gießen zeigt «Mirandolina», Bremen bringt «Juliette» auf die Bühne.

 

Opernwelt 5/2014 erscheint am 29.4.2014
 

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Opernwelt-Artikel online lesen
  • Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Opernwelt April 2014
Rubrik: Service, Seite 80
von

Weitere Beiträge
Belastungsstörung im Salon

Verdis «Aida» ist eine Ikone des ­sogenannten «Regietheaters». Seit Wieland Wagner 1961 haben Regisseure wie Hans Neuenfels, Peter Konwitschny, Calixto Bieito oder Robert Wilson versucht, in diesem sperrigen Werk einen Sinn jenseits der monumentalen Oberfläche zu finden. Auch wer nicht gerade ein Moratorium für diese Oper fordern mag, darf die Frage stellen: Kann...

Nachhilfe für Mozart

Lang ist das alles schon her: «Così fan tutte» gute acht, «Don Giovanni» sogar knappe elf Jahre. Und stilistischer Stillstand, das Ausruhen auf dem einmal Analysierten, das Zufriedengeben mit dem erfolgreich Erreichten wäre so ziemlich das Letzte, was man mit dem Workaholic Kirill Petrenko verbinden würde. Die Metamorphose verblüfft dennoch. An der Komischen Oper...

Neue Liturgie

Dass Oper in Film und Fernsehen oft wie eine verarmte Adelige wirkt, die sich einem Parvenü anbietet, mag arrogant klingen – ganz falsch ist die Behauptung nicht. Denn das Atmosphärische des echten «Live» fehlt gerade bei einer Oper wie «Parsifal» – das wird selbst Peter Gelb zugeben müssen, der betriebsame Generalmanager der Met, der mit seinen Live-Übertragungen...