Vorschau und Imressum 4/24

Opernwelt - Logo

Unkonventionell
Als Tanzchoreografin ist sie eine Instanz. Doch auch in der Oper hat Sasha Waltz einige hochinteressante Regiearbeiten vorgelegt, von Purcells «Dido» über Dusapins «Medea» bis hin zu Wagners «Tannhäuser». Bei den Osterfestspielen Salzburg wagt sich Waltz nun an eines der schwierigsten Werke – an die Johannes-Passion von Bach. Wir schauen zu

Polyglott
Sein Name ist in der internationalen Szene nach wie vor relativ unbekannt.

Dabei hat Reinhard Febel seit seinem Operndebüt mit «Euridice»schon einige beachtliche Bühnenwerke komponiert. Am Landestheater Linz kommt nun seine neue Oper «Benjamin Button» heraus, inszeniert von Hermann  Schneider. Wir sind gespannt

Heimatverbunden
Die Ungerechtigkeit will es, dass man von Bedrich Smetana im Grunde nur eine Oper gut kennt: «Die verkaufte Braut». Was schon deshalb unverzeihlich ist, weil er neun Werke für das Musiktheater verfasst hat. Das Opernhaus in Ostrava zeigt sie nun zum 200. Geburtstag ihres Schöpfers. Wir lassen uns überraschen

Erfinderisch
Es scheint fast, als sei sie eine Expertin für die schwierigen Stoffe. Sei es ein sperriges Werk wie Spontinis «Fernand Cortez», eine hochgradig komplexe Partitur wie «Ophelia» ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Opernwelt-Artikel online lesen
  • Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Opernwelt April 2024
Rubrik: Impressum, Seite 80
von

Weitere Beiträge
Die Verdammten

Die berühmteste Passage in Tschaikowskys «Eugen Onegin» ist die große Briefszene der Tatjana im ersten Akt: Die schwärmerisch veranlagte, sich vor der russischen Langeweile in die Literatur flüchtende junge Frau ist jäh für den abgebrühten Großstädter Onegin entflammt und schreibt ihm nachts einen glühenden Brief, in dem sie ihm ihre Liebe gesteht. Das Aufwallen...

Widerborstig

Unter den Töchtern Vincenzo Bellinis gilt sie als die unscheinbarste. Weder besitzt sie die Anmut einer Amina, Bianca oder Elvira, noch den Zauber einer Zaira oder Agnese (Kosename: Alaide); auch eignet ihr kaum das (sich ins Tragische wendende) jugendliche Unbekümmerte Giuliettas, die Sanftmut einer Imogene oder das Flammend-Heroische der schönen Norma. Beatrice...

Wer sind wir?

Dass sie sich zu wenig auf die gegenwärtige Wirklichkeit einlassen, wirft man den Stoffen aktueller Opern mit Recht vor. Aber das gilt nicht für die Stücke, die für Jugendliche geschrieben und komponiert werden. Manch älterem Zuschauer rauchte gewiss der Kopf über das, was an bunten, grell-poppigen Bildern und Klängen pausenlos auf ihn einstürmte bei der...