Vorschau und Impressum Opernwelt 9/26
Neugierig
Sein Weg hätte auch ganz anders aussehen können. In Yale studierte Ted Huffman einige Jahre lang Geisteswissenschaften, bevor er sich dem Musiktheater zuwandte. Längst zählt der Regisseur zu den Großen der Zunft, vor allem seine Arbeiten in Aix-en-Provence wurden zu Recht hochgelobt. Inzwischen ist er dort Intendant, was den Künstler mit Wohnsitz London jedoch nicht davon abhält, weiterhin Opern zu inszenieren und Texte zu schreiben. Ein echter Homme de lettres.
Wir haben ihn zum Gespräch getroffen
Neue Formen
Geboren wurde sie in London, als Tochter libanesischer Eltern. In ihren mehr als 60 Werken thematisiert Bushra El-Turk diese Herkunft sehr offen, zuletzt in ihrem Musiktheater «Woman at Point Zero» auf ein Textbuch der ägyptischen Schriftstellerin Nawal El Saadawi, das beim LOD muziektheater in Gent seine Premiere feierte. Sie verknüpft dabei unterschiedlichste Stile, Traditionen und Techniken. Das Theater Luzern bringt nun ihr neuestes Opus mit dem Titel «Medea» heraus. Wir fahren hin
Neustart
Die Geschichte würde zu einem Roman taugen. Oder noch besser: zur Farce. 14 Jahre konnte die Oper Köln nicht in ihrem Stammhaus spielen, weil die Politik die Sanierung mit ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Opernwelt-Artikel online lesen
- Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Opernwelt September/Oktober 2026
Rubrik: Impressum, Seite 104
von
Vor exakt 170 Jahren weilte Gioacchino Rossini in Bad Wildbad zur Rekreation, seit 1989 betreibt der ehemals mondäne Kurort ihm zu Ehren ein internationales Opernfestival. Mit der Burletta per musica «L’occasione fa il ladro» und dem Melodramma «La gazza ladra» sind dem regieführenden Intendanten Jochen Schönleber heuer zwei schlüssige Inszenierungen gelungen;...
Der US-Schlitten musste sein, im Kofferraum ließen sich schließlich wunderbar Leichen verstauen. Dazu Trenchcoats, Zigarren, Gewehre, wahlweise Messer – einst konnte man das Setting der Händel-Inszenierungen an der Bayerischen Staatsoper mühelos vorhersagen. Auch die Variante B: schräge Kostüme in Netzhaut gefährdenden Farben, eine outrierte Personenführung bis zur...
Ob er den Roman kennt? Es steht zu vermuten. Dessen Protagonist John Franklin liegt ihm nahe, dieser seltsame Polarforscher, der sich von nichts und niemandem aus der Ruhe bringen lässt und schließlich genau dadurch zum Ziel gelangt. Sten Nadolnys fiktive Geschichte dieses Mannes wurde unter dem Titel «Die Entdeckung der Langsamkeit» 1983 zu einem Bestseller,...
