Vorschau und Impressum Opernwelt 5/25
Ausnahmetalent
Die Poesie ist schon ihrem Vornamen eingeschrieben: Mondblume. Und als solche blüht Aigul Akhmetshina nun schon seit einigen Jahren mächtig auf. Ihre Elisabetta in Donizettis «Maria Stuarda» war eine Sensation, ebenso ihre Carmen. Und auch in der Partie der Adalgisa zeigt die Mezzosopranistin, wieviel Potenzial in ihrer warmen Stimme steckt. Ein Interview
Außenseiter
Wäre es nach seinem Vater gegangen, Daniel-François-Esprit Auber hätte eine Laufbahn als Kaufmann eingeschlagen.
Dank Cherubini entschied er sich dann aber dafür, Komponist zu werden, und schuf einige Bühnenwerke von Rang. Das berühmteste, «La muette de Portici», kommt jetzt in Karlsruhe heraus. Wir sind natürlich dabei
Avantgardist
Wie man mit nur einer einzigen Oper zu Weltruhm kommt? George Bizet gelang dies mit seiner «Carmen». Doch es wäre unfair, würde man ihn auf dieses Werk reduzieren. Mit «Les Pêcheurs de perles», «L’Arlesienne» und «Djamileh» stellte der Komponist sein musikdramatisches Können unter Beweis. Eine Werkschau zum 150. Todestag
Autodidakt
Von Hause aus ist er eigentlich Pianist und Dirigent. Doch Viktor Åslund hat sich seit einiger Zeit auch als Arrangeur und Komponist einen ...
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Opernwelt Mai 2025
Rubrik: Impressum, Seite 88
von
Wer schön sein will, sagt der Volksmund, muss leiden. Und wer wüsste das besser als Clorinda und Tisbe, die beiden «rechtmäßigen» Töchter Don Magnificos. Die Ouvertüre zu Rossinis Dramma giocoso zeigt sie bei morgendlichen Gymnastik-Übungen; angeleitet werden die beiden schläfrigen Damen von einem Tanzquartett, das in knappen weißen Trikots überaus gelenkig und mit...
Darüber, was Musik sein könnte, gingen die Meinungen schon immer auseinander. Mag sie ihrem Ursprung nach, als «mousiké», Musenkunst gewesen sein, differieren die Definitionen je nach Zeit, Perspektive und Autor. Für Schönberg bedeutete Musik eine Form mystischer Konsonanz mit dem Weltall, für den Experimentalpsychologen Steven Pinker ist sie kaum mehr als...
Für seine Vertonung des Schauspiels von Oscar Wilde verzichtet Gerald Barry auf einen Höhepunkt des vom Plot aus dem Markus-Evangelium zur Sexphantasie für Oper, Literatur und Film gewordenen Narrativs über Salome. In der Textbuch-Einrichtung des irischen Komponisten singen alle Figuren in englischer Übersetzung, nur der am Ende geköpfte Prophet tut es in Wildes...
