Vorschau und Impressum Opernwelt 11/25
Extrem
Sie ist das, was man ein Multitalent nennt: Komponistin, Pianistin und Klangkünstlerin. Misha Cicjović agiert auf vielen Feldern der Neuen Musik, wobei sie die Genres gerne mischt. Am Staatstheater Wiesbaden kommt nun ihre queere Landoperette «Alles Liebe!» heraus, die sie gemeinsam mit Philipp Amelungsen (Libretto) kreiert hat. Wir stellen das Werk vor
Experimentell
Die Liebe zum Dramatischen könnte sie von ihrem Großonkel übernommen haben, dem Schriftsteller Heimito von Doderer.
Johanna Doderer schrieb Opern wie «Der leuchtende Fluss» oder «Liliom». Am Münchner Gärtnerplatztheater kommt nun «Der tollste Tag» heraus. Wir sind dabei
Exaltiert
Sie zählte mit Elisabeth Schwarzkopf, Lisa della Casa, Astrid Varnay, Martha Mödl, Hilde Güden und Birgit Nilsson zur Goldenen Generation. Und sie machte eine steile Karriere, die sie nach der ersten Station in Aachen schnell an die Wiener Staatsoper brachte. Dort war Irmgard Seefried bis zum Ende ihrer beruflichen Laufbahn festes Ensemblemitglied und in Rollen des lyrischen Fachs eine Koryphäe, vor allem in den Werken Wagners und Strauss’. Eine CD-Edition würdigt sie
Extraordinär
Eigentlich wollte sie Schauspielerin werden. Und das ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Opernwelt-Artikel online lesen
- Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Opernwelt November 2025
Rubrik: Impressum, Seite 80
von
Der Kaiser ist, Gott sei’s gelobt, nicht nackt. Aber man hat ihm eine neue Rolle zugedacht. Er darf den Frosch in der «Fledermaus» spielen, und, seltene Ehre, das Entrée gestalten. In seiner stattlichen Uniform sieht Alexander Strobele aus wie ein strubbeliges Relikt aus glanzvoll-absolutis -tischen Zeiten, und eben jene beklagt er nun, wissend, dass sie vorbei...
Ein angenommenes Vergessen der Geschichte, so beschreibt es der Philosoph und Hermeneutiker Hans-Georg Gadamer, sei nicht ein Fehler des individuellen oder kollektiven Gedächtnisses, sondern gehöre vielmehr unmittelbar zum Prozess unseres Verstehens dazu. Erst das Spannungsfeld zwischen Vergessen und Erinnern ermögliche es uns, das eigene Denken in ein Verhältnis...
Der Satz hat Format und einige dialektische Würze. «The past is never dead. It’s not even past». So steht es in William Faulkners 1951 erschienenem Roman «Requiem for a Nun». Auch Detlev Glanert und der Librettist Reinhard Palm stellen diese philosophisch klugen Worte in deutscher Übersetzung («das Vergangene ist niemals tot, es ist nicht einmal vergangen») dem...
