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Festspielsommer

Die Erleichterung ist spürbar. Und auch hörbar. In Bayreuth wie in Salzburg, in Erl wie in Bregenz, Wildbad und Schwetzingen. Die Sommerfestivals laden vollumfänglich zum Genuss ein. Wie groß er wird, entscheidet sich vor Ort. Wir sind dabei

Koloratursopran

Im Alter von acht Jahren stand sie erstmals auf einer Bühne, bereits mit 16 debütierte Irene Abendroth als Amina in Bellinis «La sonnambula» an der Wiener Hofoper.

Zu ihren Paraderollen zählten Norma, Lucia di Lammermoor und mehrere Mozartpartien sowie Puccinis Tosca. In diesem Jahr wäre sie 150 geworden. Eine Erinnerung

Goldkehle

Ihr Lehrer Darrell Babidge bescheinigte ihr, sie habe eine «one in a million voice». Und in der Tat: Rachel Willis-Sørensen hat eine Stimme, die nicht nur technisch nahezu perfekt ist, sondern darüber hinaus ein Timbre hat, das ihre Interpretationen der dramatischen Sopranpartien zu einem einzigartigen Erlebnis werden lässt. Ein Interview

Meistersingerin

Welch ein Weg! Von der Hörgeräteakustikerin zur «kühnen Maid». Okka von der Damerau hat ihn mit jener Klugheit beschritten, die notwendig ist, um die Stimme zu erhalten. Kürzlich hat sie den Fachwechsel vom dunklen Mezzosopran zum ...

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Opernwelt 8 2022
Rubrik: Impressum, Seite 80
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Der 1894 in Prag geborene Erwin Schulhoff machte zunächst als Pianist auf sich aufmerksam. Antonín Dvořák höchstselbst legte dem gerade einmal Siebenjährigen einen guten Klavierlehrer ans Herz. Mit zehn Jahren ging es für Schulhoff ans Prager Konservatorium. Bald folgten Kompositionsstunden bei niemand Geringerem als Orgel-und-Partitur-Komplexist Max Reger. Der...

Enttäuschte Liebe

Mozarts Türkenoper «Die Entführung aus dem Serail» zählt zu den Sorgenkindern des Kernrepertoires. Das Problem der Dialoge ist dabei noch älter als das heikle Thema der heute verpönten Orientklischees. Krummsäbel und Turbane bleiben seit langem im Schrank, und die meisten Aktualisierungsversuche ändern oder überschreiben Johann Gottlieb Stephanies Libretto. 

Luk...

Ansichten eines Barfußindianers

Jossi Wieler lächelte, milde, fast so, als habe er sogar ein wenig Verständnis für diese Wutbürger vorwiegend in den oberen Rängen, die sich bei der Applausordnung nach der Premiere ereiferten, um ihr geharnischtes Unverständnis über das gerade Gesehene herauszubrüllen. Grund genug für diese clemenza hatte Wieler jedenfalls, in dessen Regieboot diesmal neben seinem...