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Uraufführung in Hamburg: Der scheidende GMD Kent Nagano hebt Unsuk Chins neue Oper «Die dunkle Seite des Mondes» aus der Taufe. Anregen ließ sich die Siemens-Musikpreisträgerin vom Leben und Wirken des Physikers Wolfgang Pauli und dessen Beziehung zum Psychiater Carl Gustav Jung. Es geht um Wissenschaft und Eros, Traum und Entgrenzung. Wir berichten

Mensch und Natur
Kein Schriftsteller hat den Niedergang des baltischen Adels so eindringlich beschrieben wie Eduard von Keyserling. «Die Wellen» sind sein wohl bekanntester Roman.

Die Handlung spielt in einem Kurort an der Ostsee, das Meer wird zur geheimen Hauptfigur. Für Bremen komponierte Elmar Lampson eine Oper zum Sujet. Wir fahren hin

Mensch gegen Mensch
Nach den schrecklichen Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges komponierte George Antheil «The Brothers», eine Oper über das Schicksal von Kain und Abel. Zum 80. Jahrestag des Kriegsendes zeigt das Theater Hof Antheils Werk, verbunden mit dem szenischen Requiem «Der jüngste Tag ist jetzt» von Johannes Harneit. Wir sind dabei

Erleuchtung
Vorausschau auf das sommerliche Festival in Aix-en-Provence: Die israelische Komponistin Sivian Eldar und die indische Sängerin und ...

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Opernwelt Juni 2025
Rubrik: Impressum, Seite 88
von

Weitere Beiträge
Es geht auch ohne dunklen Anstrich

Verdis «Otello» ist ein grandioses Stück Theater. Es funktioniert auch noch, nachdem gewisse Kreise die Parole des Blackfacing-Verbots ausgegeben haben. Wobei – dies sei in Erinnerung gerufen – der ursprüngliche Otello, der Held einer 1566 erschienenen Erzählung des Renaissance-Schriftstellers Giambattista Giraldi Cinzio, eigentlich gar kein people of colour war,...

Und der Haifisch hat kaum Zähne

Bertolt Brecht hielt nicht besonders viel von der Oper – für ihn war sie ein «wirklichkeitsfremdes» Vergnügen für dicke Bäuche samt Uhrkette und ihre aufgetakelten Gattinnen. Gleichwohl beließ er es nicht bei seiner Kritik an der «völligen Verblödung» der Gattung, sondern erkannte in dieser erzbürgerlichen Kunstform auch das Trojanische Pferd, um seine...

Betörend elegant

Nach ihrer CD mit Liedern von Louis Beydts (siehe OPERN-WELT 6/2024) sind der Tenor Cyrille Dubois und sein Klavierpartner Tristan Raës erneut im «Jardin de la mé-lodie», im französischen Liedgarten, wie die beiden im Booklet schreiben, fündig geworden: mit sämtlichen 31 Mélodies des am Vorabend des Ersten Weltkrieg an Tuberkulose verstorbenen Gabriel Dupont...