Vorschau, Impressum Opernwelt 6/25

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Uraufführung in Hamburg: Der scheidende GMD Kent Nagano hebt Unsuk Chins neue Oper «Die dunkle Seite des Mondes» aus der Taufe. Anregen ließ sich die Siemens-Musikpreisträgerin vom Leben und Wirken des Physikers Wolfgang Pauli und dessen Beziehung zum Psychiater Carl Gustav Jung. Es geht um Wissenschaft und Eros, Traum und Entgrenzung. Wir berichten

Mensch und Natur
Kein Schriftsteller hat den Niedergang des baltischen Adels so eindringlich beschrieben wie Eduard von Keyserling. «Die Wellen» sind sein wohl bekanntester Roman.

Die Handlung spielt in einem Kurort an der Ostsee, das Meer wird zur geheimen Hauptfigur. Für Bremen komponierte Elmar Lampson eine Oper zum Sujet. Wir fahren hin

Mensch gegen Mensch
Nach den schrecklichen Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges komponierte George Antheil «The Brothers», eine Oper über das Schicksal von Kain und Abel. Zum 80. Jahrestag des Kriegsendes zeigt das Theater Hof Antheils Werk, verbunden mit dem szenischen Requiem «Der jüngste Tag ist jetzt» von Johannes Harneit. Wir sind dabei

Erleuchtung
Vorausschau auf das sommerliche Festival in Aix-en-Provence: Die israelische Komponistin Sivian Eldar und die indische Sängerin und ...

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Opernwelt Juni 2025
Rubrik: Impressum, Seite 88
von

Weitere Beiträge
Erfrischend schnippisch

Junge Liedersänger und Lied-Duos haben heute vielfältige Möglichkeiten, in diesem wohl schwierigsten Repertoire des klassischen Gesangs ihren Weg zu machen. In Deutschland helfen die Stuttgarter Hugo-Wolf-Akademie und die Heidelberger Liedakademie mit ihren Wettbewerben, in Frankreich die 2018 gegründete Académie Orsay-Royaumont mit ihren Liedkursen. Das...

Skelett-Ballett

Freuen wir uns darüber, dass die Komische Oper Berlin wieder einen Generalmusikdirektor hat, der Akzente setzen kann. Der «Don Giovanni», den James Gaffigan dirigiert, ist frisch, elegant, dramatisch, dabei nie effektheischend; das Orchester des Hauses orientiert sich an den Erkenntnissen der historischen Aufführungspraxis, verzichtet weitgehend auf Vibrato,...

Surreal real

Oper? Tanztheater? Tragödie? Oder gar Comedy? Franck Chartier würde vermutlich nie nein sagen. Formal gesehen firmiert seine Inszenierung von Purcells «Dido and Aeneas» als Debüt in der Musiktheaterregie: für die Opernhäuser in Genf, Lille und Luxembourg. Und jetzt eben Basel. Doch das Ergebnis lässt sich erst mal schwer greifen. So wie der Sand, den es im Laufe...