Vier Augen sehen mehr

Erst im Team fanden Monika und Karl Forster ihre Berufung

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Karl und Monika Forster haben sich zusammen einen Namen gemacht, und das nicht nur im übertragenen Sinn. Der Name steht in der Bilddatei, oft auch in der Zeile, die den Urheber jedes Bildes ausweist. Und da steht dann: Karl Monika Forster – ein Name für zwei Fotografen, als wäre das Paar, das seit vielen Jahren im gesamten deutschsprachigen Raum etwa für Regisseure wie Stefan Herheim, Nicolas Brieger und Uwe Eric Laufenberg arbeitet, längst zu einer einzigen Person geworden.

Tatsächlich verdanken beide einander ihre gemeinsame Laufbahn.

Monika Forster, mit großem Wissensschatz und noch größerer Begeisterung für die Bühne, war Hobbyfotografin und Autodidaktin. Karl Forster, gelernter Fotograf, interessierte sich nicht im Geringsten für Theater, «es war mir ein Gräuel», gesteht er und lacht. Sie überredete ihn, ein Projekt am Landestheater Schwaben zu versuchen. Er gab nach – und so begann eine fruchtbare Symbiose: Sie weckte in ihm die Liebe zum Theater. Und er führte sie in die Kunst der richtigen Blende und Belichtungszeit ein. «Sie hat einen unglaublich guten Blick», sagt er, «weil sie das Thema so schätzt und sich so stark darauf einlässt.» Die Forsters leben in Bad ...

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Opernwelt Mai 2017
Rubrik: Das Theaterfoto, Seite 76
von Florian Zinnecker

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