Verführung zum Hinhören

Silke Leopold gelingt das Buch zum Händel-Jahr

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Die bislang zum Jubiläumsjahr erschienene Händel-Literatur war von einem eklatanten Missverhältnis gekennzeichnet: Während eine ganze Schar von Autoren sich mit der mehr oder weniger blumigen Nacherzählung von Händels Leben beschäftigte, fehlte bislang ein Werk, das den akkumulierten Kenntnisstand von Händelforschung und -aufführungspraxis nutzt, um auch einem nicht fachspezifisch vorgebildeten Publikum einen neuen Blick auf die Werke selbst zu eröffnen. Genau das leistet jetzt Silke Leopold. Und sie tut es auf so gescheite, engagierte und unterhaltsame Weise, dass «Händel.



Die Opern» das mit Abstand wichtigste Buch zum Händel-Jahr geworden ist.
Dabei ist dieses Buch trotz einer kompletten Werkliste mit Inhaltsangaben und Aufnahmehinweisen keine Enzyklopädie der Händel-Opern wie das (leider nicht auf Deutsch erhältliche) Standardwerk von Winton Dean. Händels Leben wird auf wenigen Seiten eher skizziert als beschrieben – wer da mehr will, muss zu Christopher Hogwoods Biografie oder zu Dorothea Schröders kürzlich bei Beck erschienenem, knappem Überblick greifen. Die Bedeutung und das Ziel von Silke Leopolds Buch liegen darin, dass die Autorin, wie sie es im Vorwort ausdrückt, «Händel ...

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Opernwelt August 2009
Rubrik: Medien/Bücher, Seite 33
von Jörg Königsdorf

Vergriffen
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Apropos ... Papst

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Sie haben sich vor einigen Jahren taufen...