Uraufführungen des Jahres

Opernwelt - Logo

Erst stellte sie in Düsseldorf eine Ballettmusik vor, kurz darauf folgte in Mannheim ihre Dostojewski-Oper «Böse Geister». Ein Pandämonium vokal-phonetischer Effekte. Ein
Schattenreich aus Flüstern, Raunen, Schreien. Düstere, chorisch geprägte Klangarchitekturen. Die «Uraufführung des Jahres» hat Adriana Hölszky geschrieben.

Aufsehen erregten darüber hinaus Mark Andres metaphysisches Mysterienspiel und Geräuschtheater «wunderzaichen» in Stuttgart, Peter Eötvös’ bittere Migranten-Burleske «Der goldene Drache» in Frankfurt sowie Hèctor Parras palimpsestartiges Orpheus-Opus «Das geopferte Leben» in München und Freiburg. Vier Versuche, vier Schlaglichter.

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Opernwelt-Artikel online lesen
  • Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Opernwelt Jahrbuch 2014
Rubrik: Uraufführungen des Jahres, Seite 40
von

Weitere Beiträge
Die Kritikerumfrage im Detail

Kategorien

1.     Uraufführung
2.     Wiederentdeckung
3.     Aufführung
4.     Regie
5.     Bühne
6.     Kostüme
7.     Dirigent(in)
8.     Sänger(innen)
9.     Nachwuchskünstler(innen)
10.   Opernhaus
11.   Orchester
12.   Chor
13.   Ärgernis
14.   Buch
15.   CD/DVD

 

John Allison
London
Opera, Sunday Telegraph

1.    André Tschaikowskys «The Merchant of Venice» bei den Bregenzer...

Bühnenbildner des Jahres

Dass Aleksandar Denic Set Design studierte, lag irgendwie in der Familie – ein Großonkel Bühnenbildner, Vater und Großvater Architekten. 1987 bekam Denic sein erstes professionelles Engagement beim Film, ein Jahr später am Theater. Er hat die Inneneinrichtung von Cafés und Bars entworfen, auch Kulissen für Events und Werbespots. Die Arbeit fürs Kino führte ihn...

Dirigent des Jahres

Noch keine dreißig Jahre war Kirill Petrenko alt, als er den «Ring des Nibelungen» zum ersten Mal dirigierte: 2001 in Meiningen. Der Erfolg war so groß, dass der in Omsk geborene, in Österreich ausgebildete Dirigent als GMD an die Komische Oper Berlin wechseln konnte. Fünf Jahre hat er dort gewirkt und ist bei der «Opernwelt»-Kritikerumfrage zweimal zum
«Dirigenten...