TV, Streams, Kino, Podcasts 6/23
arte
04.06. – 17.35 Uhr Mozart: Requiem Zur Mozartwoche 2023 spielt das Ensemble für Alte Musik Le Concert des Nations unter Leitung seines Gründers Jordi Savall neben der «Kleinen Nachtmusik» Mozarts «letztes Wort»: das unvollendete Requiem KV 626.
05.06. – 00.
45 Uhr Verdi: Aida Die in der Pandemie als Livestream übertragene Premiere von Lotte de Beers Regiedebüt an der Pariser Nationaloper wartet mit einer hochkarätigen Besetzung auf: Sondra Radvanovsky in der Titelrolle, Ksenia Dudnikova (Amneris), Jonas Kaufmann (Radames) und Ludovic Tézier singen unter Leitung von Michele Mariotti.
18.06. – 05.05 Uhr Beethoven: Tripelkonzert Das West-Eastern Divan Orchestra feierte 2019 seinen 20. Geburtstag mit einem besonderen Konzert und prominenten Solisten: Anne-Sophie Mutter, Yo-Yo Ma und Daniel Barenboim spielen Beethovens Tripelkonzert op. 56.
18.06. – 17.55 Uhr Sternstunden der Musik: Bernstein und Zimerman Ein Gipfeltreffen der besonderen Art: 1984 kommen Leonard Bernstein und Krystian Zimerman in Wien zusammen, um Brahms’ Klavierkonzert Nr. 2 aufzuführen. In einem seiner seltenen Interviews gibt Zimerman Einblick in die Hintergründe der Konzertaufzeichnung und die Zusammenarbeit ...
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Opernwelt Juni 2023
Rubrik: Service, Seite 66
von
Schöne, neue Welt? Mitnichten. Die Welt, die Clemens Meyer in seinem wort- und bildmächtigen Leipzig-Roman «Im Stein» beschreibt und in die er so tief eintaucht, dass man das Gefühl hat, er würde ganz und gar darin verschwinden, ist eher eine Unter-Welt, ein trostloser Ort, an dem die zwischenmenschlichen Beziehungen heruntergebrochen sind auf jenes Verhältnis, das...
Heitere Gefühle bei der Ankunft auf dem Lande keimen in diesem Ambiente nicht einmal ansatzweise auf. Der (fraglos unfruchtbare, ja massiv umweltverschmutzte) Schlamm auf dem Bühnenboden des Grand Théâtre de Genève ist sogar so tief, dass das Regieteam einschließlich des Dirigenten zum Schlussapplaus in Gummistiefeln erscheint, um die eigene Premierenrobe nicht zu...
Herr Zeppenfeld, Anfang Februar haben Sie an der Dresdner Semperoper die Titelpartie in Verdis «Attila» gesungen, es folgte der Graf Rodolfo in Bellinis «La sonnambula». Ist es eine Genugtuung, dass Sie endlich wieder im italienischen Fach besetzt werden?
Irgendwie schon. Das Fach wird ja deutschen Sängern normalerweise nicht zugetraut. Und es ist eine Self-fulfill...
