Personalien, Meldungen 6/23
JUBILARE
Elisabeth Glauser kam am 1. Juni 1943 im schweizerischen Interlaken zur Welt; dort also, wo mehrere aus Deutschland kommende ICE-Züge inzwischen enden. Zunächst studierte Glauser Gesang am Berner Konservatorium. Anschließend wechselte sie nach Stockholm, um zwischen 1971 und 1973 als festes Ensemblemitglied am Stadttheater Pforzheim zu arbeiten. Weitere Stationen waren das Theater Freiburg (bis 1975), die Oper Dortmund (bis 1982) und schließlich die Staatsoper Stuttgart, wo Glauser von 1982 bis 1988 wirkte.
Auch sang sie beispielsweise die Partie der Annina in «Der Rosenkavalier» von Richard Strauss am Hessischen Staatsstheater Wiesbaden oder, besonders prominent, die Partie der Babette in der Uraufführung von Hans Werner Henzes Oper «Die englische Katze» 1983 bei den Schwetzinger Festspielen. Bis heute ist die Mezzosopranistin als einfühlsame Pädagogin tätig. Am 1. Juni feiert sie ihren 80. Geburtstag. Wir gratulieren ihr von Herzen!
Marie Angel wurde am 3. Juni 1953 im südaustralischen Pinnaroo geboren. Nach ihrem Studium avancierte Angel zum Star der «Opera Factory», jener experimentellen Musiktheatertruppe, die der australische Regisseur David Freeman Mitte der ...
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Opernwelt Juni 2023
Rubrik: Service, Seite 63
von
Das ultimative Idyll, vielleicht ist es auch nur eine Utopie, begegnet uns schon in Nummer zwei. «Es ruht so wohl, es ruht so warm», dichtete Eduard von Bauernfeld, von Franz Schubert in «Der Vater mit dem Kind» als klangliches Andachtsbild festgehalten. Und dass diese Minuten völlig kitschfrei gesungen werden, voller Wärme, inniglich und echt, vielleicht auch aus...
Herr Zeppenfeld, Anfang Februar haben Sie an der Dresdner Semperoper die Titelpartie in Verdis «Attila» gesungen, es folgte der Graf Rodolfo in Bellinis «La sonnambula». Ist es eine Genugtuung, dass Sie endlich wieder im italienischen Fach besetzt werden?
Irgendwie schon. Das Fach wird ja deutschen Sängern normalerweise nicht zugetraut. Und es ist eine Self-fulfill...
Wir sind in einem mittelalterlichen Märchenland des Ariost. Einem sagenhaften Schottenreich. Wir sind in der Oper. Eine Prinzessin, Ginevra, entsteigt dem Baldachinbett. Ihre Zofe, Dalinda, hält ihr bei der Morgentoilette neckisch ein britisches Boulevardblatt entgegen. Auf der Titelseite prangt das Konterfei der Königstochter neben dem ihres Anbeters. Ihm weiht...
