TV, Streams, Kino 2/26
arte
001.0. – 17.30 Uhr La Folle Journée de Nantes 2026 – Flüsse
Die Konzerte der «Folle Journée de Nantes» in der Cité des Congrès der Loire-Stadt stehen jedes Jahr im Zeichen einer bestimmten Epoche, eines Künstlers oder einer speziellen Thematik. Für das Festival 2026 nimmt die «Folle Journée de Nantes» das Publikum mit auf eine Reise um die Welt, die entlang der großen Flüsse führt, welche die Kontinente durchziehen und eine zentrale Rolle in der kulturellen und musikalischen Entwicklung der Regionen spielen, durch die sie fließen.
Besonders in der klassischen Musik haben sie tiefe Spuren hinterlassen und zahlreiche Werke inspiriert.
008.0. – 18.00 Uhr
Gounod: Faust
Die Bayerischen Staatsoper zeigt Gounods Oper in einer Neuinszenierung von Lotte de Beer. Nathalie Stutzmann dirigiert, die Hauptrollen singen Jonathan Tetelman, Kyle Ketelsen und Olga Kulchynska.
00.02. – 00.35 Uhr
Marc-André Hamelin Klavierfestival Ruhr 2025
Marc-André Hamelin glänzt mit einem Programm quer durch die Klaviergeschichte, von Joseph Haydn bis Sergej Rachmaninow, von John Oswald bis Frank Zappa.
15.02. – 00.15 Uhr
Marie Jacquot dirigiert Weill, Dukas und Korngold
Marie Jacquot stellt in diesem ...
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Opernwelt Februar 2026
Rubrik: Service, Seite 66
von
Ist es möglich, denkbar, fühlbar? Eine Liebe, so glühend und intensiv, so weitreichend und existenziell, dass die Dichterin sie mit einer Farbe vergleicht, die es eigentlich gar nicht gibt? Wohl nur die (deutsche) Romantik vermochte solche Extreme zu formulieren, in ihrer Sehnsucht nach dem Unendlichen. Karoline von Günderode, die Frühvollendete (gerade mal 26...
Monteverdis «L’incoronazione di Poppea» aus seinem Todesjahr 1643 hat es als einzige Oper aus der Frühzeit der Gattung zu weltweiter Popularität gebracht. Das gleichermaßen theatralisch fulminante wie respektlose Libretto mit seiner amoralischen Sex-and-Crime-Story aus dem alten Rom verabschiedet die gestelzte Mythologie und wendet sich erstmals auf der Opernbühne...
Der Tod kommt in Puccinis «La Bohème» erbarmungslos schlicht daher: ein knapper Harmoniewechsel ohne Trost und Verklärung. Als Mimì stirbt, fällt sie einfach vom Stuhl und bleibt zusammengekrümmt in der Mitte der Bühne liegen. Rodolfo und seine Künstlerfreunde werden in Hans Walter Richters Inszenierung mit der gesamten Kulisse von ihr weggerissen und ins...
