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06.11. – 21:45 Uhr
Leonidas Kavakos spielt Beethoven Leonidas Kavakos gehört zur Weltspitze der Violinisten. Man rühmt seine makellose Technik, sein tiefgründiges musikalisches Verständnis, seine einzigartige Klangqualität und sein höchst virtuoses Spielniveau. Der vielfach gefragte italienische Pianist Enrico Pace teilt mit Kavakos, neben seiner Arbeit mit Orchestern, vor allem die Leidenschaft für Kammermusik.

Gemeinsam spielt das ideal aufeinander eingestimmte, technisch perfekte Duo an drei Abenden im Salzburger Mozarteum den kompletten Beethoven-Sonatenzyklus.

arte
Schwerpunkt: Happy Birthday Maestro Barenboim!

13.11. – 17.40 Uhr
Sternstunden der Musik Das West-Eastern Divan Orchestra in Ramallah: Im Jahre 2005 reisen 80 junge arabische, spanische und jüdische Musiker mit dem weltbekannten Dirigenten Daniel Barenboim in das von Gewalt geprägte Westjordanland, um mit einem Konzert ein Zeichen der Versöhnung zu setzen. Der Film lässt das musikalische und politische Ereignis lebendig werden. Es sprechen Musiker, Politiker und Freunde des Orchesters, darunter der Hollywood-Star Christoph Waltz.
13.11. – 23.45 Uhr Jenseits der Musik Die Barenboim-Said-Musikakademie in Berlin ...

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Opernwelt 11 2022
Rubrik: Service, Seite 68
von

Weitere Beiträge
Buch des Monats: Eine intellektuelle Existenz

Über Carl Dahlhaus, den führenden Musikwissenschaftler seiner Zeit, schrieb sein Freund und Studienkollege Joachim Kaiser 1989 einen bewegt-bewegenden Nachruf. Dahlhaus, heißt es da, habe «mit dem Leben gezahlt dafür, eine intellektuelle Existenz führen zu wollen – um jeden Preis». Das klingt pathetisch nur für diejenigen, die Dahlhaus nicht kannten und sein Werk...

Er hatte alles

Das Lob stammt aus höchst berufenem Munde: «Ich hatte viele wunderbare Kollegen, die mich faszinierten. Da waren die mit den großartigen Stimmen, oder die feinen Musiker, oder die wunderbaren Schauspieler, oder die großen Persönlichkeiten. Aber George London – er hatte Alles.» Damit meinte die große Birgit Nilsson nicht nur Londons mächtige, bassig grundierte, in...

Herrscher und Knecht

Es ist der vielleicht größte Albtraum eines Kritikers. Man betritt den Zuschauersaal, doch die Sache läuft bereits. Besonders schlimm: alles ist fast schon vorbei. Anfang September wurde ein solcher Albtraum zur Beinahe-Realität. Das Luzerner Theater hatte (in Kooperation mit dem Lucerne Festival) Béla Bartóks Einakter «Herzog Blaubarts Burg» angesetzt – als...