TV-Klassiktipps September/Oktober 2017
arte
03.09. – 17.15 Uhr
Pavarotti – ein Sänger für das Volk
Vom Meistertenor zur Pop-Ikone: Am 6. September 2017 begeht die Musikwelt den 10. Todestag von Luciano
Pavarotti. Der Beitrag schildert zum Auftakt der Reihe «Legendäre Stimmen» anhand von Interviews mit Musikern wie Sting, Plácido Domingo und Ruggero Raimondi sowie Freunden und Verwandten des Sängers, wie dieser die Oper populär machte.
03.09. – 18.
10 Uhr
Pavarotti – Eine Stimme für die Ewigkeit
Die Dokumentation (D 2013) zeigt die spektakulärsten und bewegendsten Momente einer einzigartigen Sängerkarriere
07.09. – 05.00 Uhr
Bartabas – Mozarts Requiem in Salzburg
Mozarts «Requiem» als Pferdeballett bildete den Höhepunkt der Mozartwoche 2017. Gemeinsam mit der Versailler Hofreitschule und den Musiciens du Louvre inszenierte der französische Pferdeflüsterer Bartabas ein poetisches Gesamtkunstwerk. ML: Minkowski, S. Kühmeier, Kulman, Behr, Dekeyser
10.09. – 18.20 Uhr
Maria Callas: Tosca 1964
Maria Callas zählt zu den größten Opernsängerinnen aller Zeiten. 1964 scheint ihre Karriere am Ende: Nicht mehr ihre Stimme beherrscht die Schlagzeilen, sondern Skandale um die Affäre mit dem Milliardär Onassis. Doch ein epochaler Auftritt ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Opernwelt-Artikel online lesen
- Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Opernwelt September/Oktober 2017
Rubrik: Service, Seite 86
von Andrea Kaiser
Muss man Méhul kennen? Zusammen mit Cherubini und Spontini, Lesueur und Boieldieu gehört der vor genau 200 Jahren, am 18. Oktober 1817, verstorbene Tonsetzer aus den Ardennen zu den Opernkomponisten, die in den unübersichtlichen und tendenziell lebensgefährlichen Zeiten zwischen dem Sturm auf die Bastille und der Niederlage Napoleons in Paris wirkten –...
Der Boden schwankt. Da entgleitet etwas. Bereits im ersten Takt von Alban Bergs «Wozzeck» enthüllt die Partitur das Innerste dieser Oper: Zwei Akkorde in den Streichern, durch ein Glissando verbunden, bringen Form und Inhalt auf den Punkt. «Er macht mir ganz schwindlich», grantelt der Hauptmann wenig später zu Wozzeck, und genau diesen schwindelerregenden Wahn...
JUBILARE
Der gebürtige Thüringer Wolf Dieter Hauschild studierte ab 1954 in Weimar Klavier und Komposition sowie Dirigieren bei Hermann Abendroth und Gerhard Pflüger, darüber hinaus besuchte er Meisterkurse bei Hermann Scherchen und Sergiu Celibidache. Nach Abschluss des Studiums ging Hauschild 1959 zunächst als Korrepetitor ans Nationaltheater Weimar. Vier Jahre...
