TV-Klassiktipps Januar 2021
arte
01.01. – 18.15 Uhr
Neujahrskonzert 2021 aus dem Teatro La Fenice
ML: Harding
03.01. – 16.45 Uhr
Vivaldi – Meister der vier Jahreszeiten
Seine «Vier Jahreszeiten» kennt fast jeder, seine Lebensgeschichte ist nur Wenigen vertraut. Sie beginnt mit dem kometenhaften Aufstieg zum gefeierten Künstler und endet mit seinem tiefen Fall in die Vergessenheit.
In opulenten Szenen lässt die Dokumentation die Glanzzeiten Antonio Vivaldis im barocken Venedig auferstehen: seine Zeit an der Oper und seine Auftritte vor der High Society Europas.
03.01. – 17.40 Uhr
Carnevale 1729, ein Konzert in Venedig
Krimiautorin und Venedig-Kennerin Donna Leon führt durch die musikalische Karnevalsaison 1729: Sieben neue Operngelangten damals zur Aufführung, und der berühmte Kastrat Farinelli gastierte in der Lagunenstadt. Im Rahmen eines Privatkonzerts im Palazzo Zenobio interpretiert die schwedische Mezzosopranistin Ann Hallenberg in Begleitung des Orchesters Il Pomo d'Oro unter der musikalischen Leitung von Zefira Valova die großen Arien jenes Karnevals.
04.01. – 00.10 Uhr
Offenbach: Les Contes d’Hoffmann
Théâtre de La Monnaie, Brüssel (2019)
ML: Altinoglu, I: Warlikowski, S: Cutler, Petibon, Losier, ...
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Opernwelt Januar 2021
Rubrik: Service, Seite 46
von Andrea Kaiser
Nachdem Marco Polo im späten 13. Jahrhundert mit seiner Reise durch das Mongolenreich maßgeblich zur Erweiterung des mittelalterlichen Weltbilds beigetragen hatte, waren die Voraussetzungen für weitere Entdeckungsfahrten in westliche Richtung geschaffen. Als treibende Faktoren fungierten Handel und christliche Mission. Die islamische Expansion im 15. Jahrhundert...
Man sieht es und denkt bei sich sogleich: Alter Schwede! Ganz schön gewagt, diese Nummer, und ziemlich deftig – gewissermaßen ungeschminkt. Violetta Valéry schlendert als Domina in weißen Strapsen und High Heels übers Parkett, und das noble Pariser Amüsiervolk hat sich gleich komplett entblößt, um der Wollust in größtmöglicher Freizügigkeit zu frönen. Von wahrer...
Wer diese Ersteinspielung von Goethes Singspiel «Scherz, List und Rache» in der Vertonung Philipp Christoph Kaysers (1755–1823) hört, kommt aus dem Staunen nicht heraus. Mehr als 200 Jahre lag die Partitur unbeachtet im Zürcher Nachlass des Komponisten vergraben, bis Hermann Dechant sie 1993 radikal gekürzt und in reduzierter Instrumentation erstmals im...
