TV-Klassiktipps Februar 2019
alpha
10.02. – 20.15 Uhr
Rafael Kubelik dirigiert
Bruckner: 6. Symphonie
arte
01.02. – 05.55Uhr
Daniel Hope – Der Klang des Lebens
Daniel Hope, seit 2016 Musikdirektor des renommierten Zürcher Kammerorchesters und einer der gefragtesten Geiger der Gegenwart, wurde 1973 in Südafrika geboren. Sein Vater bekam als regimekritischer Schriftsteller die Härte des Apartheidsystems zu spüren: Die Familie wurde beschattet, Telefone wurden abgehört, Briefe konfisziert.
1975 wanderten Eleanor und Christopher Hope deshalb mit ihren beiden Söhnen nach London aus. Ihre deutsch-irischen Wurzeln ermöglichten das Exil, doch die erste Zeit blieb ohne Perspektive – bis Eleanor eine Anstellung als Sekretärin bei Yehudi Menuhin fand ...
03.02. – 17.30 Uhr
Musikalische Reisetagebücher
Die Folle Journée de Nantes steht dieses Jahr im Zeichen des Themas Reisen. Beim Abschlusskonzert, das live übertragen wird, kommen u. a. Werke von Grieg, Saint-Saëns, Glasunow, de Sarasate, Bellini und Puccini zur Aufführung. Zu den Interpreten zählen die Geigerin Diana Tishchenko, die Cellistin Anastasia Kobekina, die Pianistin Alice Sara Ott, die Sopranistin Raquel Camarinha und das Tatarische Nationalorchester unter der ...
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Opernwelt Februar 2019
Rubrik: Service, Seite 58
von Andrea Kaiser
Laut landläufiger Meinung muss der Tod ja ein Wiener sein. Aber das ist nur die halbe Wahrheit, denn was das vorzeitige Ableben betrifft, bleibt London das unangefochtene Kompetenzzentrum für den stilvollen Exitus. Stephen Sondheim hat mit seinem Musical um Sweeney Todd, den serienmordenden Meisterbarbier aus der Fleet Street, den Mythos noch einmal zementiert:...
Als «de demi-caractère», zwischen den Fächern des heldischen und des leichten Tenors liegend, bezeichnete man in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts jene Partien der französischen opéra-comique, die wie Gounods Roméo oder Massenets Des Grieux sowohl lyrische Eleganz wie dramatische Kraft, Prägnanz der Artikulation wie Flexibilität der Kopfstimme erfordern....
Darf man einen Buchtitel mit «Huch!» beginnen, diesem fast ausgestorbenen Füllsel aus dem Redeschwallrepertoire mitteilungsseliger Damen und neckischer Herren? Aber ja! Selbst wenn nicht der Autor, sondern der Verlag dieses «Huch!» aus den Texttiefen der Autobiografie auf den himmelblauen Buchdeckel gehievt hat: Es trifft recht gut eine Haltung, die einmal den...
