TV-Klassiktipps August 2021
arte
01.08. – 17:05 Uhr
Verdi: Requiem
Berliner Philharmoniker, ML: Muti, S: Garanča, Meli, Abdrazakov, Yeo
Online verfügbar bis 31.08.
02.08. – 05:00 Uhr
48 Stunden in Georgien
Die Pianistin Khatia Buniatishvili und der Dirigent Zubin Mehta reisen zur Eröffnung eines neuen internationalen Musikfestivals in Tsinandali nach Georgien, Buniatishvilis Heimat. In Kürze wollen sie Schumanns Klavierkonzert zusammen mit dem Israel Philharmonic Orchestra aufführen.
Doch noch ist das Amphitheater nicht fertiggestellt. Und auch bezüglich der Interpretation haben sie unterschiedliche Auffassungen ...
08.08. – 17:55 Uhr
Anna Netrebko und Rolando Villazón singen «La traviata»
Bei den Salzburger Festspielen 2005 machte die Aufführung in der Inszenierung von Willy Decker international von sich reden: Anna Netrebko und Rolando Villazón in den Hauptrollen standen nicht zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne, doch in Salzburg wurden sie zum gefeierten Traumpaar. Die Dokumentation bietet einen unterhaltsamen Rückblick auf eine Produktion, die der Gattung Oper zu neuer Popularität verholfen hat.
Online verfügbar bis 07.09.
15.08. – 17:20 Uhr
Salzburger Festspiele 2020
Arienabend mit Anna Netrebko und ...
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Opernwelt August 2021
Rubrik: Service, Seite 55
von Andrea Kaiser
In ihrem gerade erschienen Band «Auch morgen. Politische Texte» geht die Schriftstellerin Nora Bossong der Verführung durch das Böse auf den Grund ‒ und führt den Joker aus den «Batman»-Filmen als Musterbeispiel für die psychopathisch grinsende Anarchie des Bösen an. Dagegen erscheint ihr Goethes Mephisto weit harmloser, eher ein Vertreter höfischer Diplomatie als...
Müll, Müll, überall Müll. Sperrgut, Dreck, Schrott, Waschmaschinen, zerfetzte Sofas, ein Supermarkteinkaufswagen, mittendrin ein mächtiger toter Baum auf der Bühne des Nationaltheaters Mannheim. Lemurenhafte Gestalten, einige tragen Gasmasken, streifen herum, suchen Nahrung. Verheerungen eines Kriegs. Der Dreißigjährige im 17. Jahrhundert war das Trauma der...
Was heute als «rechts» verunglimpft werde, sei für ihn schlicht normal, äußerte Mitte Juni der soeben zum neuen Parteiobmann der Freiheitlichen gewählte österreichische Politiker Herbert Kickl. Den nicht rechts verankerten Fernsehzuseher mag die Hemmungslosigkeit dieser Äußerung überrascht haben und an Bertolt Brechts Arturo Ui denken lassen. Apropos: Als «One-man...
