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Opernwelt März 2006
Rubrik: Service, Seite 58
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Vergriffen
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Sex ist nicht alles

Der Titelheld der Geschichte ist ein Verführer. Ein Sexprotz mit einem Eroberungsverzeichnis, das stolze 2065 Eintragungen aufweist. Was also liegt näher, mag sich Regisseur Georges Delnon, in Richtung Basel schei­dender Intendant des Mainzer Staatstheaters, gefragt haben, als jede Menge Sex auf der Bühne?
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Die Selbstverständlichkeiten zuerst: ­Natürlich gibt es wieder viel entblößtes Fleisch zu besichtigen in Calixto Bieitos jüngster ­Regiearbeit. Visuelle Dras­tik, ein brachialer, unnachgiebig auf ka­thar­tische Schockwirkung setzender kritischer Realismus – diese Essenzen des Bieito-Stils prägen auch bei «Wozzeck» im Haus an den Ramblas die Szene. Da macht sich...

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