Star im Ensemble

Wiener Live-Aufnahmen mit dem Tenor Waldemar Kmentt

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Waldemar Kmentt, der am 2. Februar seinen 80. Geburtstag feierte, war über ein halbes Jahrhundert eine Wiener Opern-Institution und in seinem Stimmfach einer der vielseitigsten Sänger seiner Zeit. 78 Partien in fast 1500 Vorstellungen hat er allein an der Wiener Staatsoper gesungen, seine Bandbreite reichte dabei von Gluck bis Cerha. 1951 wurde er Ensemble-Mitglied des Hauses, wo er sich nach Edelwurzen rasch zu seinen lyrischen Fachpartien vorarbeitete.

Vier Jahre später war er bei der Wiedereröffnung des im Krieg zerstörten Opernhauses Jaquino in einem von Karl Böhm dirigierten «Fidelio». Im gleichen Jahr trat er erstmals bei den Salzburger Festspielen auf, wo er sich – immerhin neben der Konkurrenz von Dermota, Gedda und Simoneau – als ein führender Mozart-Sänger profilierte.
In den sechziger Jahren entwickelte er sich konsequent zum lyrisch-dramatischen Tenor, sang nicht nur Verdi- und Puccini-Partien, sondern auch Bacchus, den Kaiser in «Die Frau ohne Schatten» und schließlich, als Höhepunkt, Walther von Stolzing bei den Bayreuther Festspielen 1968. In dieser Zeit, die den Zenith seiner Karriere markierte, gastierte er an nahezu allen großen europäischen Opernhäusern, ohne ...

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Opernwelt Juli 2009
Rubrik: Medien/CDs, Seite 30
von Ekkehard Pluta

Vergriffen
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