Schubkraft

Das europäische Netzwerk Fedora fördert zeitgenössisches Musik- und Tanztheater mit Ideen, Expertise und gut dotierten Preisen – dank potenter Sponsoren

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Ende des Monats ist es wieder so weit: Fedora, getragen vom European Circle of Philanthropists of Opera and Ballet, ruft zur Preisverleihung nach Venedig. Eine Opern- und eine Ballettproduktion werden ausgezeichnet und erkleckliche Beträge einstreichen. Der Name Fedora taucht zwar immer mal auf, aber wer und was verbirgt sich eigentlich dahinter? Das Netzwerk entstand 2014 im Umfeld der Association pour le Rayonnement de l’Opéra national de Paris (AROP), des Fördervereins der Pariser Oper.

Bislang gehören ihm rund 80 Mitglieder in 20 Ländern an: Opernhäuser, Festivals, Ballettkompanien und Stiftungen. Ziel des Verbundes ist es, die Entwicklung zeitgenössischer Positionen in der Opern- und Ballett-Landschaft Europas sowie aufstrebende Talente zu unterstützen. Fedora vergibt zwei hoch dotierte Preise: Der mit 150 000 Euro ausgestattete Opernpreis wird vom italienischen Versicherungskonzern Generali gesponsert, 100 000 Euro stellt die Luxus-Marke Van Cleef & Arpels für den Tanz-Award bereit. Vergeben wird zudem ein per Online-Abstimmung ermittelter (nicht dotierter) Publikumspreis, neuerdings auch ein mit 50 000 Euro prämierter Award für Education-Projekte, die spartenübergreifend ...

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Opernwelt Juni 2019
Rubrik: Magazin, Seite 66
von Rico Stehfest

Vergriffen
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