Premieren Dezember 2020
Diese Übersicht bietet eine Auswahl der bei Redaktionsschluss (10. November) angekündigten Musiktheater- und Opernpremieren des Monats Dezember 2020. Informationen zu Wiederaufnahmen und Repertoirevorstellungen finden Sie auf den Websites der Häuser. Eine Liste mit Kontaktdaten gibt es online unter diesem Link:
www.der-theaterverlag.de/serviceseiten/theaterlinks/
ML = Musikalische Leitung
I = Inszenierung
B = Bühnenbild
K = Kostüme
C = Chor
S = Solisten
UA = Uraufführung
Deutschland
Aachen
Theater Aachen
Tel. 0241/478 42 44
theaterkasse@mail.aachen.de
www.theateraachen.de
– Glass, La Belle et la Bête: 6.
ML: Groß, I+B: Hoffmann, B: Böing, S: Lustaud, Saemundsson, Choi, Akbari, Popova, Collett, Barchi, Krinner, Fagerfjäll
Altenburg
siehe Gera
Annaberg-Buchholz
Winterstein-Theater
Tel. 03733/140 71 31
service@winterstein-theater.de
www.winterstein-theater.de
– Lehár, Peter und Paul im Schlaraffenland: 13.
ML: Buhrow, I: Korber, B+K: Scherm, S: Brothers, Tancke, Gebhardt, Dobbriner, Prucha, Ritter, Pohl, Bräuer, Heim, Flemming, Richter, Langhans
Berlin
Komische Oper Berlin
Tel. 030/47 99 74 00
karten@komische-oper-berlin.de
www.komische-oper-berlin.de
– Gluck, Iphigenie auf ...
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Opernwelt Dezember 2020
Rubrik: Service, Seite 53
von Red.
Der Wiener Jugendstil, so hat es Nike Wagner einmal poetisch und zutreffend formuliert, sei die «Kunst der Träumerei entzügelter Nerven». Symptomatisch für diese Zeit steht Alexander Zemlinskys Oper «Der Traumgörge» von 1907. Dessen Titelheld ist ein Träumer, der sich in Bücher versenkt und seine lebenslustige Braut Grete lieber dem bodenständigen Hans überlässt....
Anno 1728, auf der einsamen Höhe seiner auf das Wesentliche fokussierten Kunst des Komponierens, lässt Händel die Tropfen des bitteren Kelches gleichsam in die Venen des Helden Tolomeo einsickern. Der wähnt sich dem selbst gewählten Gifttode ganz nah, als er in seiner Arie «Stille amare, già vi sento» fragt: «Wo bin ich, lebe ich noch?» Der einstige König von...
Man muss es nicht als Kitsch verdammen. Doch die Verfallenheit der japanischen Geisha Cio-Cio-San an den US-Amerikaner verdient die kritische Lesart. «Madama Butterfly» ist keine Beobachtung des Exotischen durchs Fernglas. Es gibt da auch die Sichtweise der tragischen Titelheldin, die der Komponist vollkommen verinnerlicht hat. Wer ist dann aber diese Frau...
