Personalien und Meldungen 3/26
JUBILARE
Am 26. März feiert Erich Urbanner seinen 90. Geburtstag. Der in Innsbruck geborene Komponist erhielt seinen ersten Musik -unterricht bei seinem Vater, der Schullehrer, Organist und Leiter eines Kirchenchores war. Von 1955 bis 1961 studierte Urbanner in Wien Komposition, Klavier und Dirigieren bei Hans Swarowsky. Bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik besuchte er Kurse von Wolfgang Fortner, Karlheinz Stockhausen und Bruno Maderna.
Anschließend unterrichtete er an der Wiener Musikuniversität Partiturspiel, später als Professor Komposition und Tonsatz. Von 1986 bis 1989 leitete er dort das Institut für Elektroakustik und experimentelle Musik. Urbanners Werk umfasst mehrere Opern, Stücke für Soloinstrumente, Kammermusik und Orchesterwerke. Zum Geburtstag alles Gute!
85 Jahre alt wird Nicola Martinucci. Der Tenor wurde im apulischen Taranto geboren. Ermutigt von Mario Del Monaco begann er sein Gesangsstudium bei dessen Bruder Marcello Del Monaco und bei Sara Sforni in Mailand. Sein Bühnendebüt gab Martinucci 1966 am dortigen Teatro Nuovo als Manrico in Verdis «Trovatore». Der Erste Preis beim Concorso Internazionale di Musica Gian Battista Viotti im selben Jahr ...
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Opernwelt März 2026
Rubrik: Service, Seite 72
von Clemens Haustein und Irene Naujoks
Ein saftig grüner Kunstrasen erstreckt sich über die gesamte Bühne. Außer dieser opulenten, an einen Sportplatz erinnernden Spielfläche gibt es in R. B. Schlathers Inszenierung von Agostino Steffanis «Amor vien dal destino» keine weitere Kulisse, sieht man von einigen Feuerschalen ab, aus denen im dritten Akt domestizierte Flammen züngeln. Es gehört zweifellos Mut...
Hat Lise Davidsen ein Opernwunder geschaffen mit ihrem Rollendebüt als Isolde? Ohne Zweifel. Aber für ein Opernwunder wie dieses braucht es mehr Zutaten als nur eine einzige phänomenale Sängerdarstellerin. Am Gran Teatre del Liceu in Barcelona sind ziemlich viele davon zusammengekommen bei «Tristan und Isolde». Schon in den ersten Takten wird deutlich: Dieser Abend...
Die Sonne über Mailand, sie leuchtete an diesem milden Apriltag des Jahres 2011. Doch nur außerhalb des Teatro alla Scala. Drinnen war es düster. Und das nicht nur, weil der Stoff, der dort verhandelt wurde, dieses Attribut in sich trug – Heiner Müllers von toxischen Energien durchfurchtes Theaterstück «Quartett» spielt sowohl vor der Französischen Revolution als...
