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JUBILARE
Beat Furrer wuchs in Schaffhausen auf und erlernte zunächst an der Musikschule Klavier. Im Jahr 1975 ging er mit Anfang 20 nach Wien, um dort Komposition bei Roman Haubenstock-Ramati und Dirigieren bei Otmar Suitner zu studieren. 1985 gründete er das Klangforum Wien, das er bis 1992 leitete und dem er seitdem als Dirigent verbunden ist. Im Auftrag der Wiener Staatsoper schrieb er 1989 seine erste Oper «Die Blinden», seine zweite Oper «Narcissus» wurde 1994 an der Oper Graz uraufgeführt.
1996 war er «Composer in residence» bei den Musikfestwochen Luzern. 2001 wurde das Musiktheater «Begehren» in Graz uraufgeführt, 2003 die Oper «Invocation» in Zürich und 2005 das vielfach ausgezeichnete und gespielte Hörtheater «FAMA» in Donaueschingen. Seit Herbst 1991 ist Furrer ordentlicher Professor für Komposition an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Graz. Ende der 1990er-Jahre gründete er gemeinsam mit Ernst Kovacic «impuls», eine internationale Ensemble- und Komponistenakademie für zeitgenössische Musik in Graz. Eine Gastprofessur für Komposition nahm er 2006 bis 2009 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt wahr. 2004 erhielt er den Musikpreis ...
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Opernwelt Dezember 2024
Rubrik: Daten, Seite 56
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Von den alten Griechen ist der Mythos überliefert, dass Schwäne im Angesicht des Todes besonders schön singen. Daher rührt der Begriff «Schwanengesang». Seitdem die English National Opera vor dem Abgrund steht, singt und spielt sie, als beflügle die Not des Hauses ihre Kreativität. In den letzten zwei Jahren hat die ENO eine Reihe von Aufführungen produziert, wie...
Frau Prohaska, Sie wurden in Neu-Ulm geboren, wuchsen in Wien auf und leben seit ihrem zehnten Lebensjahr in Berlin. Ist die bundesdeutsche Hauptstadt Ihre Heimat?
Das würde ich definitiv so sagen. Wenn ich längere Zeit in Wien bin, ist das für mich auch wieder Heimat, und Salzburg ebenfalls, wo unsere Familie ein kleines Haus hat an einem See – ein altes...
Dieser Konzert-Mitschnitt von 1979 bereichert über den rein künstlerischen Wert hinaus das ohnehin stark schillernde Bild des Komponisten Franz Schmidt um unbekannte Züge. «Fredigundis» ist sein modernstes Werk; der Dreiakter dürfte all jene Enthusiasten erstaunen, die Schmidt vor allem für das Vorspiel zu «Notre Dame», die vierte Symphonie C-Dur und das «Buch mit...
