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JUBILARE

Christopher Robson, 1953 im schottischen Städtchen Falkirk geboren, gilt als einer der Pioniere und bedeutenden Vertreter des Countertenor-Gesangs.

Seit seinem Debüt an der English National Opera (ENO) in Monteverdis «L’Orfeo» interpretierte er dort in 17 Jahren zahlreiche Rollen vom Barock bis zur Moderne, unter anderem Arsamene in Händels «Ser -se», Polinesso in dessen «Ariodante» und die Titelrolle in seinem «Giulio Cesare», ferner Oberon in Benjamin Brittens «Midsummer Nights Dream», Edgar und Mad Tom in Reimanns «Lear» sowie die Titelrolle in Philip Glass’ Musiktheater «Akhnaten». Robson arbeitete mehrfach mit großen Dirigenten und Regisseuren zusammen, zu ihnen zählen Claudio Abbado, Sir Charles Mackerras, Nikolaus Harnoncourt, Zubin Mehta, Willy Decker, Robert Carsen und Peter Sellars. Nach einer zehnjährigen freischaffenden Tätigkeit, die ihn unter anderem an die Royal Opera an Covent Garden, zum Glyndebourne Festival und an die Chicago Lyric Opera führte, kehrte der Counter 2008 an die ENO zurück und sang dort den Mystery Man in der englischen Erstaufführung von Olga Neuwirths «Lost Highway». Robson wirkte an mehreren Uraufführungen mit, so etwa als Angel in John Taveners «Apocalypse», als St. Paul in Taveners «Total Eclipse» und als Claire in John Lunns Genet-Vertonung «The Maids». 2003 wurde der Brite zum Bayerischen Kammersänger ernannt. Am 9. Dezember feiert Christopher Robson seinen 70. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich! ...

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Opernwelt Dezember 2023
Rubrik: Service, Seite 56
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