Musik und Sprache, nicht zu trennen
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Peter de Caluwe hatte sich für seinen Einstand als Intendant des Théâtre de la Monnaie ein anspruchsvolles Programm ausgedacht. Zur Eröffnung bot das Haus eine semiszenische Aufführung von Schönbergs «Gurreliedern». Sodann kam Hans Werner Henzes «Phaedra»-Oper aus Berlin (siehe OW 11/2007). Schließlich stand Mozarts erste Seria «Mitridate, Re di Ponto» auf dem...
Keine Spur von Realismus. St. Petersburg wird auf der Bühne nur symbolisch angedeutet. Und zwar in zweierlei Perspektive: grell und rau (mit schwarzen, röhrenartigen Säulen ohne Kapitelle) als vertikaler Dimension; dann durch Brücken, die über die ganze Bühne führen (über den grünen Boden, der sowohl die Neva als auch einen Spieltisch darstellt), als horizontaler...
Monteverdi, Cavalli, Vivaldi, Galuppi, Goldoni – sie alle haben in der Serenissima gelebt und ihre Meisterwerke geschaffen. Kaum eine Stadt kann sich einer solchen Vielzahl von großen Namen der Musik- und Theaterwelt des Barock rühmen wie Venedig. Das Teatro «La Fenice» ist sich dieses außergewöhnlichen Erbes bewusst: In der letzten Saison gab es zum...
