Lust auf Oper

Die CD-Reihe «Opera explained» von Naxos

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Mit der Oper verhalte es sich wie mit der Liebe, meinte der Schriftsteller Jean Giraudoux: «Das Schönste daran ist die Ouvertüre.» Das alte Vorurteil, das er für diesen Aphorismus missbrauchte – Oper sei langweilig –, wird freilich dadurch aufgehoben, dass er Gleiches auch von der Liebe behauptete.
Uneingeschränkte Liebe zur Oper pulst bei Naxos’ Reihe «Opera explained» in den Texten von Thomson Smilie.

Dem ehe­maligen Künstlerischen Direktor des Wexford Festivals und Generaldirektor der Kentucky Opera gelingt die Beweisführung, dass Oper alles andere als langweilig ist, mit Verve und Spritzigkeit.
Das Flair des Ganzen beschreibt eine kurze Probe von Smilies Texten, hier über die Standortbestimmung der Operngattungen (Übersetzung vom Unterzeichneten): «Das Wort ‹Opera› kommt aus dem Lateinischen, ist der Plural von Opus und heißt ‹Werke›; ein Hinweis darauf, dass die Oper ein Amalgam vielfältigster Künste ist. ‹Grand Opéra› meint die fünfaktigen Monster, geschrieben für die Pariser Oper, mit tiefernsten Themen und stundenlanger Dauer, riesigen Chören und Orchestern sowie obligatorischen Balletten im dritten Akt. (...) Opern mit mit leichterem, komischem Sujet und, vor allem, mit ...

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Opernwelt April 2005
Rubrik: Magazin, Seite 29
von Gerhard Persché

Vergriffen
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