Kölsche Garantien

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Die Botschaft klingt tröstlich: Die Probleme «seien insgesamt nicht so groß, als dass man sie nicht lösen könnte». Mit dieser Aussage reagierte Kölns frisch gewählter Oberbürgermeister Jürgen Roters auf die Frage der Boulevardpresse, wie es denn mit der Kultur und deren Etat künftig weitergehe. Eine Aussage, die in ihrer diplomatischen Konkretheit Mut machen sollte…
Die politischen Farben in Köln haben wieder einmal gewechselt, doch es steht nicht wirklich zu hoffen, dass sich am Gebaren der Polit-Auguren etwas ändern wird.

Kurz nach unserem Gespräch mit Uwe-Eric Laufenberg und Markus Stenz, noch vor der Kommunalwahl, taten sich – nach dem Krater des eingestürzten Stadtmuseums – neue Löcher auf, wenngleich nur rechnerische. Zunächst wurde bekannt, dass die Sanierung des Opernhauses rund 60 Prozent – stolze 164 Millionen Euro – teurer ausfallen dürfte als veranschlagt. Als Ursache der Kostensteigerung führte das Architekturbüro die Flächen für die technische Ausstattung an. Diese seien im ersten Planungsabschnitt nur näherungsweise erfasst worden und hätten sich später konkretisiert. Ach was! Das Ganze erinnert an plötzliche Erleuchtungsprozesse, die in Köln nicht unüblich sind. So ...

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Opernwelt Jahrbuch 2009
Rubrik: Wach am Rhein, Seite 102
von Christoph Vratz

Vergriffen
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Schon der italienische Musikkritiker Abramo Basevi hat in seiner 1859 erschienenen, noch immer lesenswerten Verdi-Monografie die Sonderstellung der 1853 uraufgeführten «Traviata» betont. Für Basevi, der in seiner Jugend als Komponist zweier erfolgloser Opern hervortrat, später die Instrumentalmusik der deutschen Klassik propagierte und zu den Vorkämpfern Wagners in...

Dirigent des Jahres

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Die Arbeit mit Kirill Petrenko war für mich eine wunderbare Erfahrung und Entdeckung. Ich bewundere ihn sehr. In all den Jahren meiner Karriere, die bekanntlich schon eine Weile dauert, bin ich kaum einem Dirigenten begegnet, der mit so viel persönlicher Bescheidenheit und Liebenswürdigkeit so viel gnadenlose Genauigkeit verlangt von...

«Hier willst du arbeiten»

Butterfly packt es heute einfach nicht. Dass sie erkältungshalber bei der Klavierhauptprobe keinen Ton singt, na gut. Aber dass sie auch noch alles vergessen würde, was sie in den szenischen Proben eigentlich schon ganz gut draufhatte, damit hatte keiner gerechnet. Sichtlich nervös verfolgt Jetske Mijnssen vom Regiepult in den Zuschauerreihen des Basler Theaters...