Klassiktipps für TV & Internet
arte
02.08. – 16:00 Uhr
Das große Welttheater – Salzburg und seine Festspiele
Im 100. Jahr des Festivals gewährt der szenische Dokumentarfilm von Beate Thalberg einen Blick auf die Dramen und unbekannten Ereignisse, die sich hinter der Bühne abspielten. Von ihrer Gründung 1920 über den künstlerischen Widerstand nach Hitlers Machtergreifung und den Neustart 1945 bis zur Ära Karajan und einem Ausblick in die Gegenwart.
02.08. – 17.
55 Uhr
Italienischer Barockabend auf Schloss Versailles
Werke von Monteverdi, Malvezzi, da Gagliano, Caccini
Ensemble Pygmalion
ML: Pichon, S: Desandre, Zaïcik, Richardot, Gonzalez Toro, Wilder, Brooymans, Devillers, Cornillot
06.08. – 05.00 Uhr
Elgar: Konzert für Violine und Orchester
Kurz vor seinem offiziellen Amtsantritt als Chef des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin im Sommer 2017 war der britische Dirigent Robin Ticciati in der Berliner Philharmonie zu Gast und dirigierte Elgars «Violinkonzert h-Moll» mit dem französischen Geigenvirtuosen Renaud Capuçon. Ticciati, 1983 in London geboren, erhielt zunächst Klavier-, Geigen- und Schlagzeugunterricht. Als Jugendlicher verlagerte er seinen Fokus aufs Dirigieren und debütierte 2005 als jüngster je dort ...
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Opernwelt August 2020
Rubrik: Service, Seite 52
von Andrea Kaiser
Aus Erfahrung, heißt es, wird man klug. Die Gründerväter der Bundesrepublik Deutschland besaßen diese in reichlichem Maße; auch wussten sie um die Gefahren, die einem politischen System drohen, welches die Freiheit nicht als ein besonders schützenswertes Gut betrachtet. Als es nach Ende des Zweiten Weltkriegs darum ging, eine würdige Verfassung zu schreiben, floss...
Mit gelindem Sarkasmus drückt Wolfgang Hildesheimer in seinem viel zitierten Mozart-Buch angesichts der Uraufführung der «Zauberflöte» die Hoffnung aus, dass die Sänger dieser Premiere «nicht so aussahen, wie die zeitgenössische Illustration sie dargestellt hat». In dieser Sängerriege befand sich auch Josepha Weber née Hofer und Schwester von Mozarts «Stanzerl» –...
Eigentlich ist, spätestens mit diesem Jahr, dem 250. Geburtstag des Genies, alles gesagt, gedacht, geschrieben, geklärt. Die Causa Beethoven im Grunde abgeschlossen. Mehrere Regalkilometer füllt die Literatur über den Prometheus der Tonkunst, dessen einziges Manko es war, dass er keine gescheite Oper zu komponieren vermochte, weil seine eigene Musik zu absolut und...
