Impulse
Im Jahr 2005 erschien die erste Ausgabe der Zeitschrift «Wagnerspectrum». Was damals angekündigt wurde, hat sich in den zehn bislang erschienenen Heften zweifellos bewahrheitet: «Wagnerspectrum» ist zu einem Forum für die interdisziplinäre und internationale Wagner-Forschung geworden. Zum zentralen Forum mithin, dessen Sachbezogenheit und Themenbreite eine Conditio sine qua non markiert, die in der ausufernden Wagner-Literatur (die leider nur selten mit Wagner-Forschung zu tun hat) bei Weitem nicht selbstverständlich ist.
Musik-, theater- und kulturwissenschaftliche Fragestellungen wechseln sich ab. Von «Heften» zu sprechen ist irreführend. «Wagnerspectrum» erscheint zweimal jährlich in Buchformat; die letzte Ausgabe (2/2009) hat 300 Seiten, und sie ist nicht einmal die umfangreichste unter den bisher veröffentlichten. Jede Ausgabe versucht den Spagat zwischen neuesten Aufsätzen ausgewiesener Fachwissenschaftler und Texten, die sich an den interessierten Wagner-Freund wenden (darunter Interviews, Platten- und Buchbesprechungen). Zu den Themen, die «Wagnerspectrum» bisher, durchaus kontrovers, gebündelt hat, gehören «Regietheater», «Wagner und der Buddhismus», «Wagner und Fantasy» ...
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ARTE
1.3. – 6.00 Uhr
30 Jahre Ensemble Intercontemporain.
Konzert in der Pariser Cité de la Musique 2007. Musikalische Leitung: Susanna Mälkki, Peter Eötvös, Pierre Boulez. Werke von Ligeti und Boulez.
1.3. – 20.20 Uhr
7.3. – 6.00 Uhr
15.3. – 11.25 Uhr
Die Kunst des Frédéric Chopin.
Dokumentation von Gérard Caillat.
1.3. – 21.10 Uhr
Galakonzert aus Warschau.
Live-Übertragung...
Tannhäuser hat es zu etwas gebracht. Herrschaftlich ist die teure Halle des Anwesens, das Kasper Bech Holten schon zur Ouvertüre präsentiert. Scharen von Dienstboten treffen unter den wachsamen Augen von Hausherrin Elisabeth Vorbereitungen für das angesetzte Sängerfest. Sie zählen Tischtücher, und sie polieren Gläser, während der Künstler an seinem Schreibtisch auf...
Abgebrannt ist die Opéra Royal de Wallonie zwar nicht, aber das Stammhaus in Lüttich muss nach offiziellen Angaben über mindestens zwei Jahre saniert und renoviert werden. Deshalb spielt man seit Saisonbeginn in jenem Theater-Zeltpalast, mit dem Venedig den Wiederaufbau von «La Fenice» überbrückt hat – immerhin acht Jahre lang. Skeptiker prognostizieren für die...
