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Opernwelt Juli 2008
Rubrik: Magazin, Seite 33
von Jürgen Otten

Vergriffen
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Lyrischer Zauber, dramatische Prägnanz

Die Erstveröffentlichung des Bayreuther «Ring» von 1955 unter Joseph Keilberth haben wir an dieser Stelle als kleine Sensation ausführlich gewürdigt (siehe OW 4/2007). Nun legt das britische Label Testament mit einem weiteren historischen «Ring» nach, der bisher nur als klanglich fragwürdige Piratenaufnahme existierte. Es handelt sich um den Londoner Zyklus von...

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Schon der Beginn der Oper klingt verhei­ßungsvoll: Das Symphonieorchester des Bay­erischen Rundfunks präsentiert sich unter der Leitung von Bertrand de Billy vom ersten Takt an als jener exquisite Klangkörper von geschmeidiger, in allen Belangen differenzierender Tongebung und rhythmi­scher Elas­tizität, als der er diese Aufnahme bis zum Schluss maßgeblich prägt....

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Nein, wir wollen nicht. Vergleiche nützen nichts.

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