«...fassen Sie sich kürzer...»

Der Briefwechsel zwischen Arnold Schönberg und Alban Berg

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Beschaut man das (Kunst)Werk und weiß um die Umstände seiner Entstehung, fühlt man sich unweigerlich an jenen berühmten Satz von Albert Camus erinnert, der das Wesen des Exis­tenzialismus in exemplarischer Form idiomatisierte: «Man muss sich Sisyphos als glücklichen Menschen vorstellen», so endet Camus’ maßstabsetzendes Buch «Der Mythos von Sisyphos». Im vorliegenden Fall allerdings ist das Glück der Anstrengung ein geteiltes.

Denn gleich drei Herausgeber – Juliane Brand, Chris­topher Hailey, Andreas Meyer – haben sich in jahrelanger mühevoller Forscherarbeit dem Ziel verschrieben, den Briefwechsel zwischen Arnold Schönberg und Alban Berg his­torisch-kritisch zu edieren.
Thomas Ertelt vom Musikwissenschaftlichen Institut in Berlin, der als Gesamtherausgeber der Briefwechsel der Wiener Schule figuriert (als Band eins erschienen die Briefwechsel Zemlinskys mit Schönberg, Webern, Berg und Schre­ker), geht denn auch nicht zu weit, wenn er im Vorwort die Ansicht vertritt, die Publikation dürfe «nicht nur von ihrem Umfang, sondern mehr noch von ihrer Bedeutung her den Anspruch einer Großtat geltend machen». Den selbst gestellten Anspruch erfüllt diese Edition schon aus einem Grund: ...

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Opernwelt Jahrbuch 2008
Rubrik: Bilanz, Seite 114
von Jürgen Otten

Vergriffen
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