Die Stipendiaten der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung

Opernwelt - Logo

Mit einer Aufführung von Donizettis Opera buffa «Viva, la mamma!», in der die Sitten und Unsitten des Theaterbetriebs ins Visier genommen werden, beendeten die ersten sechs Stipendiaten der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung erfolgreich ihre Ausbildung am Opernstudio der Staatsoper Unter den Linden.

Die beiden israelischen Sopranistinnen Gal James und Enas Massalha, die spanisch-deutsche Mezzosopranistin Silvia de la Muela, der Tenor Paul O'Neill mit australischem und irischem Pass, der argentinische Bass Fernando Javier Radó sowie der Bariton Viktor Rud aus Kiew (Ukraine) erhielten nach der letzten Vorstellung von der Stifterin Liz Mohn und dem Kommissarischen Intendanten der Staatsoper, Ronald H. Adler, ihre Urkunden.
Das Internationale Opern­studio der Staatsoper Unter den Linden in Berlin wurde auf Initiative von Daniel Baren­boim und Liz Mohn gegründet und wird von Anfang an von der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung finanziert. Ziel ist es, jungen und hochtalentierten Opernsängern die Möglichkeit zu bieten, sich praxisorientiert auf eine Karriere im Musikt­heater vorzubereiten. Zu der zweijährigen Ausbildung gehö­ren Schau­spiel- und Bewegungs­unter­richt, szenische Dialog- ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Opernwelt? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Opernwelt-Artikel online lesen
  • Zugang zur Opernwelt-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Opernwelt

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Opernwelt September/Oktober 2009
Rubrik: Magazin, Seite 93
von Ekkehard Pluta

Vergriffen
Weitere Beiträge
Weltabschiede

Man fährt nicht der schönen Stimmen wegen nach Martina Franca. Die Gemeinde neugieriger Melomanen, die sich seit 1975 regelmäßig in der apulischen Barockstadt trifft, treibt Entdeckerlust. Viele lange nicht gespielte Stücke aus ­Barock, Romantik und Verismo oder bekannte Titel in ungewöhnlichen Fassungen lernt man nur hier kennen. Die Regie arrangiert meist...

Volkstheater und Kammerspiel

Nach dem «24-Stunden-Ring» im Jahr 2005 und dem einwöchigen «Sixpack» mit der Tetra-logie plus «Tristan» und «Parsifal» 2007 gaben sich die Festspiele Erl in diesem Jahr nachgerade bescheiden: Zwei Produktionen hatte der Tiroler Festival-Chef Gustav Kuhn anberaumt, mit den «Meistersingern» und «Fidelio» allerdings ausgesprochene Schwergewichte.
Erl ist das Unikum...

„Die Musik durchschreiten”

 

 

"Es ist für mich das Größte, die Musik von Bach zu spielen, an ihr zu arbeiten! Diese Musik zu durchschreiten, egal ob am Instrument oder Radio, gibt mir jedes Mal Kraft und Ruhe." Der Geiger Frank Peter Zimmermann (Foto) zählt - fern von Kommerz und Medienrummel - zu den Größten seiner Generation. In Film von Benedict Mirow und Dorothee Binding gewährt er...