Apropos... Nachwuchs
Frau Margaine, zunächst einmal: herzlichen Glückwunsch!
Wozu?
Sie erwarten ein Baby.
(Lacht) Ja, es ist unglaublich.
Hat diese Aussicht Auswirkungen auf die Art, wie Sie singen oder wie Sie Ihren Beruf sehen?
Natürlich spüre ich, dass der Körper sich verändert. Anfangs hatte ich die üblichen Schwangerschaftssymptome, fühlte mich oft schlapp, war schnell müde usw. Aber inzwischen hat sich das gegeben. Mir geht es blendend.
Die Stimme fühlt sich an wie eh und je?
Irgendwas ist da schon anders. Aber ich kann gar nicht genau sagen, was. Die Stimme verändert sich ohnehin ständig, schon weil der Tanz der Hormone ja nie aufhört (lacht). Mal läuft alles wie von selbst, mal muss ich mich beim Singen etwas mehr anstrengen. Mag sein, dass der Klang künftig ein bisschen fülliger und dunkler wird. Warten wir es ab.
Suchen Sie den Austausch mit Kolleginnen, die Mutter geworden sind?
Ich glaube, jede Geschichte, jedes Erleben einer solchen Phase ist einzigartig. Und ein Abenteuer. Ich genieße das in vollen Zügen. Wie gut, dass ich nicht alles im Voraus weiß! Ich lasse mich gern überraschen.
Am Konservatorium in Paris bekamen Sie oft zu hören, Sie seien zu laut. Welchem Stimmfach würden Sie sich ...
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