Alles Eigengewächse

Eindrücke vom Heidelberger Frühling, dessen Liedakademie 20-jähriges Bestehen feiert

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Es begann 2004, als Thomas Hampson beim «Heidelberger Frühling» mit Mahlers «Wunderhorn»-Liedern debütierte und man sich daran erinnerte, dass Achim von Arnim und Clemens Brentano die Texte für ihre erste Ausgabe ausgerechnet in der Stadt am Neckar gesammelt hatten. Der 200. Jahrestag bot den willkommenen Anlass für erste Meisterkurse mit dem US-amerikanischen Bariton. Daraus entwickelte sich sehr bald die «Heidelberger Frühling Liedakademie», 2016 folgte die Gründung des «Heidelberger Frühling Liedzentrums», sechs Jahre später fand der erste «Frühling» statt.

Seit Januar ist der Tenor Julien Prégardien für die Künstlerische Leitung des Liedzentrums zuständig, Hampson steht weiterhin an der Spitze der Akademie. Programmatisch richtet sich der Blick des Festivals 250 Jahre nach deren Unabhängigkeitserklärung in die USA. Gefeiert und gewürdigt wird auch die 20-jährige Nachwuchsarbeit von Hampson: Rund 250 Stipendiatinnen und Stipendiaten sind aus der Akademie hervorgegangen. Am vierten Festivaltag gibt die Mezzosopranistin Valerie Eickhoff ihr Heidelberger Debüt mit einem hoch interessanten Programm: Begleitet von Elenora Pertz gesellen sich zu zwei frühen Liedern von Schönberg Werke ...

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Opernwelt August 2026
Rubrik: Magazin, Seite 89
von Regine Müller

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