Zwischen Begeisterung und Verantwortung
Der Masterstudiengang „Bühnenbild_Szenischer Raum“ der Technischen Universität Berlin ist bekannt für seine praxisnahe Lehre: Immer wieder werden Studierende im Rahmen von Ideenwettbewerben und Realisierungsprojekten gemeinsam mit externen Kooperationspartnern auf die komplexe Praxis als Szenograf:innen, Bühnen- und Kostümbildner:innen während des zweijährigen Studiums vorbereitet.
So besteht mit dem Theater Chemnitz seit 2015 eine Kooperation, bei der jedes Jahr für die Spielzeiteröffnung des Schauspielstudios das Bühnen- und Kostümbild von ausgewählten Studierenden der TU Berlin realisiert werden. Auf diese Weise konnten in den vergangenen Jahren unter Leitung der Dozenten Frank Hänig und Norman Heinrich u. a. Produktionen wie „Das Maß der Dinge“ (2020), „Alice im Wunderland“ (2022) und „Prinzessinnendramen“ (2023) zur Premiere kommen. In diesem Jahr stand das postapokalyptische Drama „Zwischen den Dingen sind wir sicher“ der jungen Dramatikerin Laura Naumann im Chemnitzer Spinnbau/Ostflügel auf dem Spielplan (Regie: Ulrike Euen, Premiere 2. Oktober 2024). Das Stück erzählt die Geschichte der drei Geschwister Bandito, Techno und Sascha, die in einer dystopischen Zeit nach dem ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent der Bühnentechnischen Rundschau? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Bühnentechnische-Rundschau-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Bühnentechnische Rundschau
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
BTR Ausgabe 6 2024
Rubrik: Beruf und Bildung, Seite 74
von Franziska Ritter
Der französische Schauspieler, Regisseur und Dramatiker Joël Pommerat (*1963) ist dafür bekannt, dass er Theaterstücke nicht nur schreibt, sondern sie gemeinsam mit seiner Compagnie Louis Brouillard erarbeitet. Seine Werke „Je tremble (1) et (2)“ kamen beim Festival d’Avignon zur Uraufführung: Teil 1 im Jahr 2007, Teil 2 ein Jahr später. Im Zentrum des Geschehens...
Düsseldorf: „Moby Dick“
Der Regisseur Robert Wilson kehrt für „Moby Dick“ ans Düsseldorfer Schauspielhaus zurück, wo er zuletzt „Dorian“ zur Uraufführung brachte. Mit Songs der britischen Künstlerin Anna Calvi verbunden, erzählt der Regisseur – in gewohnt starker Bildästhetik – die Geschichte vom Menschen, der seine Dämonen hetzt, um im Kampf das Geheimnis der...
Karl am Strand, Karl auf der Palme oder zwischen den Ästen, Karls Kot. Als Bild, Audio, Video oder gedruckt auf Bettdecke. Karl ist tot – und hat doch überlebt. In der Kunst. Karl ist ein Graupapagei und im Alter von rund achtzig vor einigen Jahren verstorben. Karl war ein sehr beredtes und aktives Wesen, wie sich anhand der Objekte in der Ausstellung „Parrot...
