„Wir spüren einen Aufschwung“

Der Stillstand des öffentlichen und kulturellen Lebens in Deutschland setzte sich auch in diesem Frühjahr weiter fort. Wir haben uns noch einmal bei Unternehmen der Theater- und Veranstaltungstechnikbranche umgehört: Wie verlief das vergangene Jahr, was erwarten und wünschen sich die befragten Hersteller und Dienstleister für die Zukunft? Wir haben Einblicke gesammelt, die auch optimistisch stimmen.

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Unter dem Titel „Besorgt, aber hoffnungsvoll“ gaben bereits in der ersten BTR-Ausgabe in diesem Jahr einige Unternehmen Auskunft über die Stimmung und Situation aus ihren Werkstätten, Büros und Planungsabteilungen. Nun haben wir uns ein zweites Mal in der Branche umgehört. Bis vor Kurzem herrschte in nahezu allen Bundesländern noch die „Notbremse“ des aktualisierten Infektionsschutzgesetzes, Mitte Mai sind inzwischen Lockerungen in Sicht und in den Unternehmen ist allmählich vorsichtiger Optimismus zu spüren.

Sven Loos, Verkaufsleiter Außendienst und Niederlassungen, Räder-Vogel Räder und Rollenfabrik GmbH & CO. KG:
Ein Jahr ist vergangen und es hat sich bei uns sehr viel geändert. Unsere angestellten Mitarbeiter sind fast alle im Homeoffice tätig. Wie so viele, haben auch wir einen Schub in der Digitalisierung unseres Unternehmens erfahren. Die 2019 begonnene Werkserweiterung haben wir trotz der Coronakrise konsequent weitergeführt und in diesem Frühjahr abgeschlossen. In unserer Produktion herrscht jetzt wieder Hochbetrieb. Wir haben sehr schnell reagiert, als uns das Virus erreichte, und einen Krisenstab eingerichtet. Dieser kann schnell entscheiden und informiert unsere ...

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BTR Sonderband 2021
Rubrik: Bau/Betrieb, Seite 68
von Iris Abel

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