Vorschau und Impressum BTR 6/25
Zauber der Vergänglichkeit
Der bildende Künstler, Szenograf und Regisseur Philippe Quesne ist ein Meister des skurril-fantastischen Bildertheaters. Mit „Vampire’s Mountain“ inszeniert er erstmalig am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. In vielschichtigen Partituren verwebt Quesne ästhetische und wissenschaftliche Fragestellungen zu zarten, melancholischen und überaus heiteren Panoramen unserer Zeit.
Reiche Schätze
Zum Archiv Darstellende Kunst der Akademie der Künste in Berlin gehören 51 Archive aus dem Bereich Bühnen- und Kostümbild. Ein Blick in diesen Bestand und auf ausgewählte Bühnen- und Kostümbildner:innen zeigt, welch umfangreiches Material während eines Produktionsprozesses am Theater entsteht – mit Skizzen, Entwürfen, Stücktexten, Recherchematerial, Modellen, Fotos etc.
Modernisierung der Lichttechnik
Das Schauspielhaus Bochum investiert in die Umrüstung seiner Lichttechnik – mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und Werterhalt. Diese umfangreiche Maßnahme reduziert den Energieverbrauch erheblich, steigert die Lichtleistung um mehr als das Doppelte und verlängert die Lebensdauer beliebter Geräte, von denen sich das Technik-Team nur ungern getrennt hätte.
Die BTR 01 ...
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BTR Ausgabe 6 2025
Rubrik: Impressum, Seite 72
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Im Stuttgarter Norden schlägt seit über 20 Jahren das kulturelle Herz der Stadt. Am 29. März 2003 öffnete das Theaterhaus am Pragsattel seine Türen zum ersten Mal. Die ehemalige Fabrikhalle der Rheinstahl Handelsgesellschaft wurde 1923 nach Plänen des Architekten Emil Fahrenkamp aus Düsseldorf erbaut. Die Neueröffnung 2003 war im Grunde genommen eine...
Kurz mal zurück in die 90er? „Back to the 90s?“, so lautete der Titel eines dreimonatigen Programmschwerpunkts am Festspielhaus in Dresden-Hellerau. Warum die Zeit überhaupt zurückdrehen? Und wie könnte das gelingen? Bei „Back to the 90s?“ wurden diese Fragen mit unterschiedlichen Formaten angegangen, im Rahmen des Festivals „Transformation Forever“ ebenso wie im...
Stellt euch Folgendes vor: In einem großen deutschen Theater kann fast die Hälfte der eingesetzten Energie – also 48 Prozent – eingespart werden. Ohne Neubau, ohne Verzicht auf Wohlfühltemperaturen, ohne massive technische Eingriffe oder Umbauten. Einfach nur, indem man das Gebäude so betreibt, wie es tatsächlich genutzt wird. In anderen, vergleichbaren Häusern,...
