„Völlig neue Dimension“

Künstlerisch wie technisch hat sich seit Einführung der LED-Scheinwerfer die Arbeitsweise mit Licht im Theater massiv geändert – nicht immer zum Vorteil, wie die beiden Lichtdesigner Olaf Freese und Olaf Winter im Interview erklären, in dem es auch um Sehgewohnheiten und die Ausbildung im Beleuchtungs-Bereich geht

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Die beiden Interviewpartner blicken auf eine große Erfahrung im Bereich Lichtdesign. Olaf Freese arbeitet derzeit als künstlerischer Beleuchtungschef an der Komischen Oper Berlin und ist zudem seit 1992 international als freiberuflicher Lichtdesigner tätig, u. a. für die Staatsoper Hamburg, Bayerische Staatsoper München, Staatsoper in Wien, Niederländische Nationaloper Amsterdam, das Royal Opera House sowie das New National Theatre in Tokio. Olaf Winter ist Technischer Direktor der Oper Frankfurt und des Schauspiel Frankfurt.

Schon 1994 wurde er Lichtdesigner der Oper Frankfurt und gestaltet seitdem das Licht für zahlreiche Produktionen, u. a. für die Salzburger Festspiele, der Opéra National in Paris, des Teatro Real in Madrid und des Royal Opera House Covent Garden in London.

Wesko Rohde: Olaf Freese und Olaf Winter, wie sind Sie zum Beruf des Lichtdesigners/Lichtgestalters im Theater gekommen? Welchen Ausbildungsweg gibt es hier (und welcher fehlt)?
Olaf Freese (OF): Seit meinem zwölften Lebensjahr beschäftige ich mich intensiv mit Theater. Es folgte eine Etappe im Jugend- und Arbeitertheater, später Engagements in der Bühnentechnik. Dann kam mir der Zufall zur Hilfe: Ich war ...

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BTR Sonderband 2024
Rubrik: Potenziale und Produktionen, Seite 68
von Wesko Rohde

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