Mehr als eine Ersatzlösung

Das Schauspiel Leipzig investiert in neue Technik. Beleuchtung und Inspizientenanlage werden ausgetauscht – für Proben und moderne Aufführungen unerlässliche Faktoren. Und für das kommende Jahr ist der Umzug in eine Interimsspielstätte auf dem agra-Messegelände geplant

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Dem Schauspiel Leipzig steht ein Auszug bevor. „Am 30. März 2025 schließen wir unser Haus“, sagt Konstantin Müller. Der freudige Unterton in den Worten des Technischen Direktors hat zwei Gründe. Der erste: Es ist keine Katastrophe an der Bosestraße 1 geschehen. Der Anlass ist erfreulich für einen Umzug auf Zeit. Die Rückkehr ins Stammhaus ist für den Herbst desselben Jahres geplant, auf eine modernisierte Theaterbühne.

Der zweite Grund: Das Interim auf dem parkähnlichen agra-Gelände, dem ehemaligen Ausstellungsgelände der Landwirtschaftsausstellung agra, bietet dank seines eigenen Charmes mehr als nur eine Ersatzlösung. Hier sind das Wave-Gotik-Treffen und manches mehr zu erleben. Und im kommenden Jahr zudem das Sommertheater der Stadt. Doch der Reihe nach. Das „Go“ kam letzten Herbst auf einer Dienstberatung des Leipziger Oberbürgermeisters Burkhard Jung. Die für Proben und zeitgemäße Aufführungen unerlässliche Beleuchtung und die Inspizientenanlage sollen auf den neuesten Stand gebracht werden. Teilweise ist diese Technik 40 Jahre alt. Es gibt immer weniger Ersatzteile. Die Investition, 5,3 Millionen Euro, wurde für den Doppelhaushalt der Stadt Leipzig 2025/26 angemeldet. Das ...

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BTR Sonderband 2024
Rubrik: Neubau, Sanierung, Betrieb, Seite 42
von Karsten Blüthgen

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