„Trotz LED kein Unterschied“
Gunther Matejka: Herr Bettinger, was war bei dem Projekt rückblickend die höchste Hürde?
Stefan Bettinger: Die Anforderung war: Der Saal und die Wirkung der Lüster sollten vom Charakter her nicht verändert werden. Das war anspruchsvoll, aber das haben wir auch geschafft: Weder die Zuschauer noch die Prinzregententheater-Mitarbeiter können einen Unterschied zwischen den alten, den Halogen-betriebenen und den neuen, mit LED-Leuchtmitteln, ausmachen. Nicht leicht war es auch, die Umrüstung während des laufenden Betriebs zu realisieren.
Und: Jeder Lüster hat ein Eigenleben. Von unten betrachtet sehen sie alle gleich aus. Aber bei der Montage wies jeder der 14 Lüster eine individuelle Note auf. Auch, weil über die Jahre hinweg immer mal etwas an den Leuchten repariert oder verändert wurde.
Um das gewünschte Beleuchtungsergebnis zu erzielen, wurde nach einer maßgefertigten Sonderlösung gesucht. Wie gingen Sie dabei vor?
Nach der Devise „Try and Error“? Könnte man glauben. Aber tatsächlich bescherte uns bereits unsere erste Idee mit der nachfolgenden Versuchsreihe die Lösung der Umrüstung. Heikler wurde es, als es darum ging, die Lüster so umzubauen, dass das Kühlsystem für die LEDs ...
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BTR Ausgabe 1 2025
Rubrik: Licht, Ton, Produktionen, Seite 34
von Gunther Matejka
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