Zeit für etwas Neues

Die Oper Leipzig hatte ca. 30 Jahre lang ihre bestehende Inspizientenanlage in Betrieb, deren Lebensdauer längst überschritten war. Der moderne Spielbetrieb erforderte eine neue Anlage, zudem mussten auch u. a. Lichtzeichen, die Hausruf- und Mithöranlage sowie die gesamte Videotechnik erneuert werden. Aufgrund der Größe des Gebäudes und der Vielzahl an zu versorgenden Bereichen ein sehr umfangreiches Projekt

Bühnentechnische Rundschau - Logo

Die Oper Leipzig steht in der Tradition von über 330 Jahren Musiktheater in Leipzig: 1693 wurde das erste Opernhaus am Brühl als drittes bürgerliches Musiktheater Europas nach Venedig und Hamburg eröffnet. Seit 1840 spielt das weltweit renommierte Gewandhausorchester zu allen Vorstellungen der Oper und des Leipziger Balletts. Neben dem heutigen, 1960 erbauten Opernhaus am Augustusplatz gehört auch die Musikalische Komödie im Stadtteil Lindenau zur Oper Leipzig. Seit der feierlichen Eröffnung der Oper Leipzig am 8.

Oktober 1960 waren große Teile der Inspizientenanlage ununterbrochen in Betrieb. Im Laufe der Jahrzehnte wurde sie lediglich umgebaut und teilweise ergänzt. Etwa 30 Jahren alte Inspiziententechnik, mehr als 60 Jahre alte Kabelwege und Lautsprechertechnik – die zu erwartende Lebensdauer war bei Weitem überschritten, es wurde dringend Zeit für etwas Neues.

Denn immer häufiger traten Funktionsstörungen auf, Reparaturen und Ersatzteilversorgung wurden zunehmend schwieriger. Eine Erneuerung der Anlage war daher unumgänglich, um den Betrieb sicherzustellen. Die dafür erforderlichen Maßnahmen boten darüber hinaus die Chance, mit dem Einsatz moderner Inspiziententechnik vormals ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent der Bühnentechnischen Rundschau? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Bühnentechnische-Rundschau-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Bühnentechnische Rundschau

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

BTR Ausgabe 1 2025
Rubrik: Bau und Betrieb, Seite 54
von Dominik Schenke

Weitere Beiträge
„Ohne Licht keine Kunst“

LED-Technologie dominiert die Lichtgestaltung inzwischen auf allen Bühnen, viele Vorteile – von großer Lichtintensität über mehr Flexibilität bis hin zu Energieeinsparungen – liegen auf der Hand. Doch die konventionellen Scheinwerfer und Leuchtmittel werden von vielen Lichtdesigner:innen weiterhin geschätzt und verschwinden nicht gänzlich. OSRAM trägt mit einem...

Erst Erregung, dann Aussicht auf Mehrwert

Schwedt, im November 2023: Die Stadtverordnetenversammlung der Oderstadt beschließt die Sanierung ihres Theaterhauses „Uckermärkische Bühnen Schwedt“ (ubs). Genauer: Sie entscheidet sich ein weiteres Mal dafür. „Die Umsetzung der Maßnahme steht unter dem Vorbehalt einer gesicherten und auskömmlichen Finanzierung“, formuliert es Bürgermeisterin Annekathrin Hoppe im...

„Wir haben Neuland betreten“

Die Deutsche Theatertechnische Gesellschaft (DTHG) hat die Fortbildung zum Berufsspezialisten auf der Showtech in Berlin 2023 vorgestellt, das Interesse an den ersten Kursen ist bemerkenswert. Der Fachverband hat inzwischen bei der Länderkommission für Bauaufsicht die Aufnahme als Verantwortlicher für Veranstaltungstechnik für die Theater in die MVstättVO...