Teil des großen Ganzen

Sie sorgen nicht nur für den Auf- und Abbau von Bühnen. Veranstaltungstechniker kümmern sich um den guten Sound, das ­richtige Licht und müssen auch sonst einiges draufhaben – mehr als Aufbauen und Regler schieben –, damit Kulturgenuss möglich wird. Die Auszubildende Leonie Holtkamp und Sebastian Siepelmeyer über ihren Alltag als Veranstaltungstechniker am Theater Osnabrück.

Wenn Leonie Holtkamp und Sebastian Siepelmeyer beschreiben, wie ihre Arbeitstage als Veranstaltungstechniker am Theater Osnabrück ablaufen, dann geht das so: Morgens nach Arbeitsbeginn bauen sie die Produktion vom Vorabend ab und die Bühne für die Probe auf. Anschließend muss die Bühne wieder geräumt werden, damit sie das Bühnenbild für die Veranstaltung am Abend aufbauen können.

Und nachdem der Vorhang gefallen ist, wird ein Teil des Aufbaus aus der Abendvorstellung bereits wieder entfernt, damit die Kollegen der Bühnentechnik am Morgen nicht so viel Arbeit haben und der Ablauf reibungslos funktioniert.

Da könnte man schon meinen, dass Veranstaltungstechniker den ganzen Arbeitstag lang nur zwei Dinge tun: auf- und abbauen. Aber das stimmt nicht. Veranstaltungstechnik ist viel mehr: Sie umfasst die Beleuchtung, den Ton, den Bühnenbau. Ohne Veranstaltungstechniker säßen Besucher von Theatern und Konzerten nicht nur im Dunkeln. Sie würden auch nichts hören. Und um das Ganze wirklich gut zu machen, müssen Veranstaltungstechniker auch über diverse Zusatzfähigkeiten verfügen. Allen voran: Menschen so nehmen zu können, wie sie sind. Holtkamp sagt dazu „Teamfähigkeit“ und: „Man arbeitet ...

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Rubrik: Thema: Berufsbilder & Porträts, Seite 28
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