„Technik nutzen und Kunst machen – wunderbar!“
Der Besuch findet Anfang März statt, der Betrieb läuft noch ungeahnt der dann bald folgenden Schließung. Susanne Reinhardt führt durch ihr Reich, vom Büro über die Beleuchtungskabine bis zur Reparaturwerkstatt und dem Scheinwerferlager. Hier wird möglichst nichts entsorgt. Sie ist stolz auf die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die nicht nur die Wartung und Reparaturen, sondern auch Neuentwicklungen selbst übernehmen.
Natürlich habe man Wünsche, aber mit einer mittelfristigen finanziellen Planung und Eigenleistung bei Umbauten konnten sie bisher gut wirtschaften und vieles realisieren. Der Fokus der vergangenen Jahre lag bei der Integration der Videotechnik in die bestehenden Systeme. Auf der Bühne treffen wir ihre Kollegin Elana Siberski. Sie nutzt die Aufbauzeit der Abendvorstellung, um ihre Arbeit für die neue Premiere, „Greek Passion“, voranzubringen. Bei dieser Produktion arbeiten die beiden zusammen, Siberski an der technischen Realisation der Videos, Reinhardt gestaltet das Licht. Die Aufgabenverteilung der beiden variiert allerdings von Produktion zu Produktion.
BTR: Wir haben in Hannover den Glücksfall, dass ich mit zwei Frauen sprechen kann, die mit unterschiedlichen ...
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BTR Sonderband 2020
Rubrik: Thema: Berufsbilder & Porträts, Seite 58
von Karin Winkelsesser
Elf mal fünf Meter groß ist die Leinwand, auf die Norbert Wagner die Figuren aus dem wilden Berlin der 1920er-Jahre malt. Es handelt sich um eine Umsetzung von grafischen Skizzen des Künstlers der Neuen Sachlichkeit, George Grosz, zu einer theaterspezifischen Malerei. Ausgebreitet liegt der Prospekt auf dem Boden eines ehemaligen Autohauses, ungefähr zehn Minuten...
An vielen kleinen und mittleren Theatern im Bereich der Obermaschinerie (OM) gab es in der frühen Vergangenheit bis in die 90er-Jahre oft nur reine Handkonterzüge und einige elektrifizierte Oberlicht- und evtl. Schwerlastzüge. Die Untermaschinerie (UM) wurde beherrscht von hydraulisch oder elektromotorisch angetriebenen Einfach- und Doppelstockpodien mit oder ohne...
Stadtcasino Basel: Umbau und Erweiterung
Der Musiksaal im Stadtcasino genießt einen ausgezeichneten Ruf unter Konzertgängern. Die Architekten Herzog & de Meuron planten 2012 eine Neuordnung des knappen und ungenügenden Raumangebots im Stadtcasino. Für die Neubauten orientierten sie sich an der neobarocken Architektursprache des Gebäudes. Zudem wurden die...
