„Seid umschlungen“ von Klang und Raum
Alle drei Jahre wechselt die Intendanz der Ruhrtriennale – die von Johan Simons trägt ihre ganz eigene Handschrift: Die Einbeziehung neuer Spielorte, ein Festivalzentrum an der Jahrhunderthalle und möglichst pure Räume waren drei Schwerpunkte des Niederländers. Der Chefdramaturg Jan Vandenhouwe und der stellvertretende Technische Direktor Benjamin zur Heide haben mit unserer Autorin über den Einbau der Produktionen in die Industriekultur in dieser letzten Spielzeit gesprochen.
Die vergangenen drei Jahre unter der Intendanz von Johan Simons stand unter dem Motto „Seid umschlungen“. Seine Idee war, das Festival möglichst breit im Ruhrgebiet anzusiedeln. Beispielweise zog die Kultur Ruhr GmbH und damit auch die Geschäftsstelle der Ruhrtriennale von Gelsenkirchen nach Bochum an den Gerard-Mortier-Platz 1 – benannt nach dem Gründungsintendanten dieses internationalen Festivals. Der neue quaderförmige Bau steht oberhalb der Jahrhunderthalle, ebenfalls auf dem Gelände des ehemaligen Montankonzerns „Bochumer Verein“. Viel Glas, Großraumbereiche und bodentiefe Fenster mit schönen Ausblicken sowohl in Richtung Stadt als auch auf den Westpark, der die Jahrhunderthalle inzwischen umgibt. Im ...
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