Innovation und Leidenschaft
Was 1854 mit einer klaren Vision begann, entwickelte sich über Generationen zu einer Innovationskraft, die heute untrennbar mit moderner Bühnentechnik verbunden ist. Von den Anfängen als Eisengießerei und Handelsbetrieb zum weltweit anerkannten Anbieter von Bühnenmaschinerie: Waagner-Biro Stage Systems setzt Maßstäbe in den Bereichen Kreativität, Funktionalität und Sicherheit. Heute kommt die innovative Technik in Opernhäusern, Theatern und multifunktionalen Veranstaltungsorten weltweit zum Einsatz.
Visionäre Ideen in realisierbare Bühnenprojekte zu verwandeln, lautet die Maxime des Unternehmens. Waagner-Biro wurde 1854 in Wien gegründet – in einer Zeit, in der die industrielle Revolution Europa veränderte und Österreich einen wirtschaftlichen und technologischen Aufschwung erlebte. Die Gründer Rudolph Philipp Waagner und Anton Biró hatten die Vision, ein Unternehmen zu schaffen, das sowohl künstlerische als auch praktische Anforderungen erfüllt. In den ersten Jahren konzentrierten sie sich auf die Herstellung von Stahlkonstruktionen und erlangten schnell den Ruf eines zuverlässigen und innovativen Partners. Mit der Fertigstellung der Wiener Staatsoper im Jahr 1869 begann ...
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BTR Ausgabe 1 2025
Rubrik: Bau und Betrieb, Seite 62
von Victoria Knitschke
BTR: Herr Koischwitz, was hat Sie zum Theater gebracht?
Carl Koischwitz: Das war eher Zufall: Nach dem Abi wusste ich nicht so recht, was ich machen sollte. Daher schob ich ein FSJ beim Theater Eisleben an – ich fand das Theater immer gut, war dort mit der Schule, aber auch privat einige Male. Im Zuge des FSJ entdeckte ich dann überhaupt erst den Beruf des...
Sie dienen der Orientierung, der Vertiefung des Bildes, dem Festhalten einzelner Bühnenmomente für eine vermeintliche Ewigkeit oder auch, ganz einfach: der Erzeugung starker Illusionen. Die Rede ist von vier OLED-Screens, die in Robert Lepages Stück „Glaube, Geld, Krieg und Liebe“ an der Schaubühne Berlin das Zentrum des sehr wandelbaren Bühnenbilds bilden und so...
Gunther Matejka: Herr Bettinger, was war bei dem Projekt rückblickend die höchste Hürde?
Stefan Bettinger: Die Anforderung war: Der Saal und die Wirkung der Lüster sollten vom Charakter her nicht verändert werden. Das war anspruchsvoll, aber das haben wir auch geschafft: Weder die Zuschauer noch die Prinzregententheater-Mitarbeiter können einen Unterschied zwischen...
